-1- -2- -3- -4- -5- -6- -7- -8- -9- -10- -11- -12- -13- -14- -15- -16- -17- -18-
10-1
Der Heilige Herr sprach: Wiederum, o großer Held (Arjuna), höre auf Meine höchsten Worte. Ich werde sie dir sagen, weil du Mein Geliebter bist und Ich dein Wohlergehen wünsche.
Erklärung: In diesem Vers spricht Krishna Arjuna mit besonderer Gunst an, um ihm weiterhin höchste spirituelle Erkenntnisse zu vermitteln, und Er tut dies um Arjunas Wohlergehens willen.
10-2
Weder die Scharen der Götter noch die großen Weisen kennen Meinen Ursprung und Meine Macht, denn Ich bin in jeder Hinsicht der Ursprung aller Götter und Weisen.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna Seine göttliche Natur und weist darauf hin, dass Er der Anfang von allem ist – sogar von Göttern und großen Weisen. Keiner von ihnen versteht Seinen Ursprung, denn Krishna ist die ursprüngliche Quelle, aus der alles entsteht, und Er steht über allen anderen.
10-3
Wer Mich als den Ungeborenen, als den Anfangslosen, als den Höchsten Herrn aller Welten erkennt, nur derjenige unter den Menschen, frei von Täuschungen, wird von allen Sünden befreit.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna, dass derjenige, der die göttliche Natur versteht und weiß, dass Krishna ewig, ohne Anfang und der Herr aller Welten ist, von allen Sünden befreit wird. Dieses Wissen hilft dem Menschen, Täuschungen zu überwinden und spirituelle Freiheit zu erlangen. • Wer weiß, dass Ich ungeboren und ohne Anfang bin – Wer erkennt, dass Krishna ungeboren und ohne Anfang ist, versteht, dass Er ewig ist und nicht an den Kreislauf der materiellen Welt gebunden ist. Er existiert außerhalb von Zeit und Raum. • Ich bin der Herr aller Weltenherren – Krishna weist darauf hin, dass Er der Herr aller Weltenherren ist, was bedeutet, dass Er der oberste Herrscher und allmächtig ist. Er regiert die ganze Welt und alle Wesen. • Wer frei von Täuschungen ist – Ein Mensch, der Krishnas ewige und unendliche Natur erkennt, ist frei von Täuschungen und verirrt sich nicht in der materiellen Welt. Sein Geist ist klar und auf die spirituelle Wahrheit ausgerichtet. • Ist von allen Sünden befreit – Wenn ein Mensch dieses Bewusstsein erreicht, wird er von allen Sünden befreit. Das Wissen um die göttliche Natur und Wahrheit schenkt spirituelle Befreiung und reinigt den Menschen von vergangenen Sünden.
10-4
Vernunft, Wissen, Freiheit von Zweifel und Täuschung, Vergebung, Wahrhaftigkeit, Selbstbeherrschung, Friede, Glück, Leiden, Geburt, Tod, Furcht, Furchtlosigkeit.
Erklärung: In diesem Vers zählt Krishna Eigenschaften und Phänomene auf, die von Ihm ausgehen, und weist auf Seinen allumfassenden Einfluss auf das menschliche Leben und die Erfahrung hin. Diese Eigenschaften umfassen sowohl geistige Fähigkeiten als auch emotionale Zustände und Ereignisse des Lebenszyklus, und all diese Eigenschaften und Ereignisse wurden von Krishna geschaffen. • Intelligenz – Vernunft, die Fähigkeit, richtige Entscheidungen zu treffen und Dinge logisch zu verstehen. • Wissen – Spirituelles Wissen und Verständnis des Göttlichen. • Zustand der Täuschungslosigkeit – Klarheit, Freiheit von Täuschung und Unwissenheit. • Vergebung – Ausdauer und die Fähigkeit zu vergeben, ungeachtet der Umstände. • Wahrhaftigkeit – Wahrheit sowohl in Worten als auch in Taten. • Selbstbeherrschung – Die Fähigkeit, äußere Sinne und Instinkte zu kontrollieren. • Friede – Innerer Friede und Harmonie. • Glück – Freude und positive Emotionen, die aus spiritueller Harmonie entstehen. • Leiden – Schmerz und Leid, die Teil der menschlichen Erfahrung sind. • Geburt – Der Beginn der Geburt und Existenz. • Tod – Das Ende des Lebens, der Übergang aus diesem Leben. • Furcht – Angst vor Gefahren oder zukünftiger Ungewissheit. • Furchtlosigkeit – Ein Gefühl der Sicherheit und Freiheit von Angst.
10-5
Gewaltlosigkeit, Ausgeglichenheit, Zufriedenheit, Askese, Großzügigkeit, Ruhm und Schande – all diese verschiedenen Eigenschaften der Lebewesen sind einzig und allein von Mir geschaffen.
Erklärung: In diesem Vers zählt Krishna weiterhin Eigenschaften auf, die von Ihm ausgehen, und betont, dass alle Charakterzüge und Zustände der Menschen von Ihm geschaffen wurden. Diese Eigenschaften sind neutral, sie wurden von Krishna geschaffen und erhalten ihren Wert je nachdem, wie der Mensch sie in seinem Leben anwendet. • Gewaltlosigkeit – Die Fähigkeit, ein Leben zu führen, ohne anderen Schaden oder Gewalt zuzufügen. Es ist eine wichtige spirituelle Eigenschaft. • Gleichmut – Die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten und eine neutrale Haltung gegenüber Freude und Leid, Ehre und Unehre zu bewahren. • Zufriedenheit – Innere Genugtuung und Freude, die aus innerem Frieden kommt, unabhängig von äußeren Umständen. • Askese – Selbstkontrolle und Disziplin, die der Mensch praktiziert, um spirituelles Wachstum zu erreichen. • Geben – Die Fähigkeit, zu teilen und anderen mit selbstloser Wohltätigkeit zu helfen. • Ruhm – Ruhm oder Anerkennung, die ein Mensch von der Gesellschaft erhält. • Schande – Scham, die aus der Unzufriedenheit oder Verurteilung anderer entsteht.
10-6
Die sieben großen Weisen und vor ihnen die vier anderen großen Weisen und Manus, aus denen alle Lebewesen der Welt hervorgegangen sind, sind aus Mir geboren, aus Meinem Geist erschaffen.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna, dass die sieben großen Weisen und die vier Schöpfer der Welt aus Ihm geboren sind und als Schöpfer und Führer wirken, von denen alles Leben in dieser Welt stammt. Diese Weisen und Weltschöpfer sind aus Krishnas Geist hervorgegangen. Krishna ist die Quelle aller Wesen, und diese großen Weisen und Weltschöpfer sind die Instrumente, durch die die göttliche Schöpfung fortgesetzt wird. • Sieben große Weisen – Ursprüngliche Wesen, die Weisheit und Schöpfungskraft repräsentieren. Sie sind als Gebieter der Schöpfung bekannt, die Ordnung und Harmonie in die Welt bringen. • Vier Weltschöpfer – Kosmische Schöpfer und Führer, die verschiedene Zeitabschnitte repräsentieren und die Entwicklung der Menschheit in jedem Zeitalter lenken. Sie sind verantwortlich für die Aufrechterhaltung der Welt und die Einführung der Ordnung. • Alle aus Mir geboren – Sowohl die großen Weisen als auch die Weltschöpfer sind aus Krishnas Geist erschaffen, was bedeutet, dass sie direkt mit dem Göttlichen verbunden sind und nach Seinem Willen handeln. • Aus denen alle Wesen dieser Welt hervorgehen – Diese großen Weisen und Weltschöpfer sind die Quelle aller Lebewesen, und aus ihnen stammen alle Geschöpfe und Lebewesen, die in dieser Welt existieren.
10-7
Wer Meine Größe und die Kraft der spirituellen Disziplin wahrhaftig versteht, wird sich ohne Zweifel durch unerschütterliche spirituelle Disziplin mit Mir vereinen.
Erklärung: In diesem Vers betont Krishna, dass ein Mensch, der Seine Größe und die Kraft der spirituellen Disziplin wahrhaftig versteht, eine unerschütterliche Einheit mit Gott erreichen kann. Dieser Vers erklärt, dass die Offenbarungen Gottes und die spirituelle Disziplin die Grundlage sind, die zu spirituellem Wachstum und vollkommener Einheit mit dem Göttlichen führt.
10-8
Ich bin die Quelle aller spirituellen und materiellen Welten. Alles kommt von Mir. Die Weisen, die dies vollständig wissen, verehren Mich mit Liebe und Ehrfurcht.
Erklärung: In diesem Vers offenbart Krishna Seine göttliche Natur als die Quelle und das Grundprinzip aller Dinge. Die Weisen, die dies vollständig wissen, dienen Ihm mit Liebe und Hingabe und verehren Ihn. Er weist darauf hin, dass alles Existierende von Ihm kommt, und die Weisen, die diese Wahrheit erkennen, widmen sich Ihm und verehren Ihn mit Liebe und tiefer Ehrfurcht.
10-9
Die Gedanken Meiner reinen, ergebenen Anhänger verweilen in Mir, ihr Leben ist ganz Mir gewidmet, und indem sie sich gegenseitig erleuchten und ständig über Mich sprechen, finden sie Zufriedenheit und Glückseligkeit.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Krishna den Zustand göttlicher Liebe und Hingabe, in dem diejenigen leben, die sich ganz Gott gewidmet haben. Diese Verehrer besprechen untereinander Krishnas Größe und erinnern sich ständig an Ihn und finden durch diese spirituelle Einheit Zufriedenheit und Freude.
10-10
Denjenigen, die Mir stets treu sind und Mir mit Liebe dienen, gebe Ich die Fähigkeit des Verstandes, mit der sie zu Mir gelangen können.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna, dass Er denen, die Ihn beständig mit Liebe verehren, spirituelle Intelligenz gibt, die zur höchsten Wahrheit führt. Krishna gibt Verständnis, das dem Menschen hilft, zu Ihm zu gelangen. Diejenigen, die ständig mit Gott vereint sind und Ihm mit Liebe dienen, erhalten von Ihm innere Führung und spirituelles Verständnis, das hilft, die Einheit mit dem Göttlichen zu erreichen.
10-11
Um ihnen besondere Gnade zu erweisen, vernichte Ich, der in ihren Herzen wohnt, mit dem strahlenden Licht des Wissens die aus Unwissenheit entstandene Dunkelheit.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna, wie Er denen hilft, die Ihm ergeben sind, und Er tut dies aus besonderer Gnade. Durch sein Mitgefühl vernichtet Er die Unwissenheit und spirituelle Dunkelheit des Menschen und erleuchtet seinen Geist und sein Herz mit dem Licht des Wissens, das aus göttlicher Weisheit stammt. Krishna vernichtet diese spirituelle Dunkelheit durch Wissen und hilft dem Menschen, die göttliche Wahrheit zu verstehen. Krishna weist darauf hin, dass Er sich im Herzen des Menschen befindet, direkt im Zentrum seines Wesens, als innerer Führer und Erleuchter. Er wirkt von innen heraus, um den Menschen zu führen und von Unwissenheit zu befreien.
10-12
Arjuna sprach: Du bist die Höchste Persönlichkeit Gottes, die höchste Wohnstätte, der Allerheiligste, die Absolute Wahrheit. Du bist die ursprüngliche, transzendentale und ungeborene Person, der Allergrößte.
Erklärung: In diesem Vers drückt Arjuna seine Anerkennung und Bewunderung für Krishnas göttliche Natur aus. Arjuna erkennt Krishna als das größte aller Wesen an, was auch von allen großen Weisen bestätigt wird. Er erkennt Krishna als die Höchste Persönlichkeit Gottes, die höchste Wohnstätte, den Allerheiligsten und die Absolute Wahrheit an. Arjuna bestätigt, dass Krishna die ursprüngliche, transzendentale und ungeborene Person ist, die der Allergrößte ist.
10-13
Alle großen Weisen wie Nārada, Asita, Devala und Vyāsa bestätigen diese Wahrheit über Dich, und jetzt enthüllst Du sie Mir selbst.
Erklärung: Arjuna weist darauf hin, dass nicht nur er Krishnas göttliche Natur anerkennt, sondern dass sie auch von allen großen Weisen wie Nārada, Asita, Devala und Vyāsa bestätigt wurde. Er betont, dass Krishna diese Wahrheit nun Arjuna selbst offenbart hat. Dies zeigt, dass Arjuna Krishnas Worte voll und ganz annimmt und seine göttliche Autorität anerkennt.
10-14
O Krishna, ich nehme alles, was Du mir gesagt hast, voll und ganz als Wahrheit an. Weder himmlische Wesen noch Dämonen, o Herr, können Deine Persönlichkeit verstehen.
Erklärung: In diesem Vers drückt Arjuna seinen vollen Glauben an das aus, was er von Krishna hört. Er nimmt Krishnas Worte als absolute Wahrheit an und versteht, dass niemand – nicht einmal Götter und Dämonen – die Natur und Manifestation Gottes vollständig erfassen kann. Arjuna spricht Krishna als Keśava und Bhagavān an und erkennt seine Überlegenheit über alle Götter und Dämonen an, die seine göttliche Manifestation nicht verstehen können.
10-15
Wahrlich, nur Du selbst kennst Dich mit Deiner inneren Kraft, o Höchste Persönlichkeit, Ursprung aller Dinge, Herr aller Wesen, Gott der Götter, Herr des Universums!
Erklärung: Arjuna lobt Krishna weiter und weist darauf hin, dass nur Krishna selbst seine göttliche Natur mit Hilfe seiner inneren Fähigkeiten vollständig versteht. Er ist nicht nur der Schöpfer des Universums, sondern auch der Herrscher aller Wesen, der Gott der Götter und der Herr des Universums. Dieser Vers unterstreicht Krishnas unermessliche Kraft und seinen höchsten Status in der gesamten Existenz.
10-16
Ich bitte Dich, erzähl mir ausführlich von Deinen göttlichen Herrlichkeiten, mit deren Kraft Du all diese Welten durchdringst.
Erklärung: In diesem Vers bittet Arjuna Krishna, seine göttlichen Manifestationen und Herrlichkeiten zu erklären, durch die Er präsent ist und den gesamten Kosmos erhält. Arjuna möchte verstehen, wie Krishna alle Welten mit seinen Energien durchdringt, und bittet Ihn, dies detailliert zu erklären.
10-17
O Krishna, höchster Mystiker, wie soll ich ständig an Dich denken, und wie soll ich Dich erkennen? O Höchste Persönlichkeit Gottes, in welchen Deiner Manifestationen soll ich mich an Dich erinnern?
Erklärung: Arjuna bittet Krishna zu erklären, wie er seine göttliche Natur ständig verstehen könnte und in welchen Formen er über Krishna nachdenken sollte. Arjuna möchte wissen, wie er ständig an Krishna denken und Ihn erkennen kann, wie er Gott in seinem täglichen Leben bewusst machen kann und welche Manifestationen oder Formen ihm helfen würden, über Krishna nachzudenken und Ihn zu verstehen. Arjuna spricht Krishna als die Höchste Persönlichkeit Gottes und den höchsten Mystiker an, erkennt seine göttliche Natur an und bittet um Anleitungen, wie er ständig über Ihn nachdenken und Ihn im täglichen Leben verstehen kann.
10-18
O Janārdana, beschreibe noch einmal ausführlich Deine mächtige Kraft und Deine Manifestationen, denn ich werde nicht müde, Dir zuzuhören; je mehr ich höre, desto mehr möchte ich den Nektar Deiner Worte genießen.
Erklärung: In diesem Vers drückt Arjuna seinen Wunsch aus, mehr über Krishnas spirituelle Disziplin und Seine göttlichen Manifestationen zu hören. Arjuna ist so sehr von Krishnas Lehren gefesselt, dass er weiter zuhören möchte, und er vergleicht Krishnas Worte mit göttlichem Nektar, der Unsterblichkeit verleiht.
10-19
Der Höchste Herr sprach: Ja, Ich werde dir von Meinen strahlenden Manifestationen erzählen, aber nur von den wichtigsten, o Arjuna, denn Meine Herrlichkeit ist grenzenlos.
Erklärung: In diesem Vers stimmt Krishna Arjunas Bitte zu und beginnt, seine göttlichen Manifestationen zu erklären, aber er betont, dass die Vielfalt dieser Manifestationen keine Grenzen hat. Er wird nur von Seinen wichtigsten Manifestationen erzählen, da Seine Herrlichkeit grenzenlos ist. Krishna kann sich in allen möglichen Formen und Manifestationen manifestieren, aber er legt nur die wichtigsten dar, damit Arjuna Seine Herrlichkeit besser verstehen kann. Krishna spricht Arjuna als den Größten der Kurus an und weist auf seine Exzellenz innerhalb des Kuru-Geschlechts hin und stimmt zu, die wichtigsten göttlichen Manifestationen zu erklären, damit er ein tieferes Verständnis für die Herrlichkeit Gottes erlangt.
10-20
Ich bin die Seele, o Gudakesha (Arjuna), die im Herzen aller Wesen wohnt. Ich bin der Anfang, die Mitte und auch das Ende aller Wesen.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Gegenwart in allen Lebewesen und Aspekten der Schöpfung. Er weist darauf hin, dass Er die Seele ist, die in den Herzen aller wohnt, und dass Er der Anfang, die Mitte und das Ende aller Wesen ist, nicht nur der Lebewesen. Krishna drückt seine universelle Gegenwart aus, die die gesamte Schöpfung von Anfang bis Ende erhält und lenkt. • Ich bin die Seele, die im Herzen aller Wesen wohnt – Krishna erklärt, dass Er die Seele ist, die im Herzen aller Wesen wohnt. Das bedeutet, dass Er der innere Führer und die Quelle des Bewusstseins für jedes Lebewesen ist. • Ich bin der Anfang, die Mitte und auch das Ende aller Wesen – Krishna weist darauf hin, dass Er nicht nur die Quelle des Lebens (Anfang), sondern auch der Lenker seiner Existenz (Mitte) und der Endpunkt (Ende) ist. Er ist der Herr des vollständigen Schöpfungskreislaufs, der alle Stadien der Existenz umfasst. Krishna spricht Arjuna als Gudakesha an, was bedeutet, der den Schlaf besiegt hat, und deutet damit auf Arjunas Selbstbeherrschung und spirituelle Disziplin hin.
10-21
Von den Göttlichen bin ich der Erhalter, von den Lichtern bin ich die strahlende Sonne, von den Winden bin ich der Windkönig und von den Sternbildern bin ich der Mond.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine göttlichen Manifestationen in der Natur und im Kosmos und zeigt, dass Er das wichtigste Wesen aller Dinge ist. Unter den Winden ist Er der Windkönig. Er identifiziert sich mit den hellsten und mächtigsten Elementen der Natur und des Universums und betont seine höchste Natur und Präsenz in allen Aspekten des Seins. • Der göttliche Erhalter unter den Göttlichen – Unter allen göttlichen Wesen ist Er der Erhalter, der die Aufrechterhaltung und Ordnung des Universums repräsentiert. • Ich bin die strahlende Sonne unter den Lichtern – Die Sonne ist der hellste Himmelskörper, und Krishna weist darauf hin, dass Er derjenige ist, der Licht und Energie symbolisiert, die das Leben erhalten. • Ich bin der Windkönig unter den Winden – Der Windkönig, der die Kraft der Natur repräsentiert. Krishna weist darauf hin, dass Er der stärkste Wind ist, der die Kraft der Natur repräsentiert. • Ich bin der Mond unter den Sternen – Der Mond ist der hellste und schönste Ausdruck des Nachthimmelskörpers. Krishna wählt ihn als seine Manifestation unter den Sternen, weil der Mond Licht in die Dunkelheit bringt.
10-22
Unter den Veden bin ich der Gesangs-Veda; unter den Göttern bin ich der Herrscher des Himmels; unter den Sinnen bin ich der Geist; und in den Lebewesen bin ich die Lebenskraft (das Bewusstsein).
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine wichtigsten Manifestationen in verschiedenen Bereichen des Lebens und des Kosmos. Unter den Sinnen ist Er der Geist, und unter den Lebewesen ist Er das Bewusstsein oder die Lebenskraft. Er identifiziert sich mit dem wichtigsten Veda, dem Herrscher des Himmels, dem Geist und dem Bewusstsein, was auf seine Macht und Präsenz in verschiedenen Aspekten des Seins und des Lebens hinweist. • Unter den Veden bin ich der Gesangs-Veda – Unter den vier Veden gilt der Samaveda als der wichtigste, weil er sich auf musikalische Rezitation und Kontemplation konzentriert. Krishna wählt ihn als seine Manifestation, weil der Samaveda mit spirituellem Klang und Harmonie verbunden ist. • Unter den Göttern bin ich der Herrscher des Himmels – Der Herrscher des Himmels, der die himmlischen Kräfte kontrolliert und ein starker Beschützer ist. Krishna identifiziert sich mit dem Herrscher des Himmels, um seine Herrscherrolle in der gesamten Schöpfung zu verdeutlichen. • Unter den Sinnen bin ich der Geist – Der Geist gilt als der wichtigste unter den Sinnen, weil er alle anderen Sinne koordiniert und lenkt. Krishna weist darauf hin, dass Er der Geist ist, der die Fähigkeit zum Denken, Verstehen und zur Bewusstseinsbildung ermöglicht. • Unter den Lebewesen bin ich das Bewusstsein – Das Bewusstsein ist das Wesen des Lebens, das Lebewesen die Fähigkeit gibt, sich bewusst zu sein und zu existieren. Krishna erklärt, dass Er das Bewusstsein ist, das in allen Lebewesen präsent ist und die Lebenskraft liefert.
10-23
Von allen Sturmgöttern bin ich der Gott Shiva, und von den Schatzhütern bin ich der Gott des Reichtums, unter den Feuergöttern bin ich das Feuer und von den Bergen bin ich der Berg Meru.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen, indem er sich mit den mächtigsten Wesen und Kräften in verschiedenen Bereichen des Lebens und der Natur identifiziert. Unter den Stürmen ist Er Shiva, unter den Schatzhütern ist Er Kubera, und unter den Feuergöttern ist Er das Feuer und unter den Bergen ist Er der Berg Meru. Er wählt Shiva, Kubera, Agni und den Berg Meru als Symbole seiner Macht und göttlichen Kraft. • Unter den Sturmgöttern bin ich Shiva – Sturmgötter sind Gottheiten, die mit Zerstörung und Transformation verbunden sind, sie sind Manifestationen Shivas. • Unter den Schatzhütern bin ich der Gott des Reichtums – Der Schatzhüter ist der Gott des Reichtums und des Wohlstands. Krishna identifiziert sich mit dem Schatzhüter, um seine Fähigkeit zu verdeutlichen, Fülle und materiellen Wohlstand zu schenken. • Unter den Feuergöttern bin ich das Feuer – Der Feuergott repräsentiert das Feuerelement, das mit Reinigung und Energie verbunden ist. Krishna weist darauf hin, dass Er das Feuer ist, ein wesentliches Element in allen Lebensformen. • Unter den Bergen bin ich der Berg Meru – Der Berg Meru ist der höchste und mächtigste Berg in der hinduistischen Kosmologie, der das Zentrum und die Stabilität des Universums symbolisiert. Krishna identifiziert sich mit Meru, um seine ewige Macht und unvergängliche Kraft zu verdeutlichen.
10-24
Oh, Arjuna, wisse, dass ich von den Priestern der oberste Priester bin, der Berater der Götter. Von den Kriegern bin ich der Anführer der Götterarmee und von den Gewässern bin ich der Ozean.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen in verschiedenen Lebensbereichen und zeigt, dass Er in den mächtigsten und einflussreichsten Kräften der Natur und der Gesellschaft präsent ist. Von den Kriegern ist Er der Anführer der Götterarmee und von den Gewässern ist Er der Ozean. • Unter den Priestern bin ich der oberste Priester – der Anführer der Geistlichkeit, der Berater der Götter, ist der Priester der Götter, bekannt für seine Weisheit und Führung. Krishna identifiziert sich mit dem obersten Priester und deutet damit auf seine spirituelle Führung und höchste Autorität hin. • Unter den Kriegern bin ich der Anführer der Götterarmee – der Anführer der Götterarmee, der Stärke und Führung im Kampf symbolisiert. Krishna weist darauf hin, dass Er der oberste Heerführer ist, der mit Weisheit und Kraft führt. • Unter den Gewässern bin ich der Ozean – Der Ozean ist die größte Form von Gewässern, die unermessliche Macht und Tiefe symbolisiert. Krishna wählt den Ozean, um sein unermessliches Wesen und seine unendliche Präsenz auszudrücken.
10-25
Von den großen Weisen bin ich der große Weise, von den Worten bin ich der transzendentale Klang. Von den Opfern bin ich die Rezitation heiliger Namen und von den unbeweglichen Dingen bin ich der Himalaya.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen in verschiedenen Lebensbereichen und betont seine wichtigsten Formen und Kräfte. Von den großen Weisen ist Er der große Weise, von den Worten ist Er der transzendentale Klang, von den Opfern ist Er die Rezitation heiliger Namen und von den unbeweglichen Dingen ist Er der Himalaya. • Unter den großen Weisen bin ich der große Weise – Der große Weise ist einer der sieben großen Weisen, der Weisheit und Heiligkeit symbolisiert. Krishna wählt den großen Weisen als seine Manifestation unter den großen Weisen, um seine spirituelle Autorität zu verdeutlichen. • Unter den Worten bin ich der transzendentale Klang – Der transzendentale Klang ist der heiligste Klang und das Wesen des Universumsklanges. Er symbolisiert die Gegenwart Gottes in allen Aspekten der Existenz. Krishna weist darauf hin, dass Er dieser allumfassende Klang ist. • Unter den Opfern bin ich die Rezitation heiliger Namen – Die Rezitation heiliger Namen ist eine der heiligsten Formen des Opfers, die durch innere Stille und Konzentration der Seele geschieht. Krishna weist darauf hin, dass diese Form eine der höchsten Opferformen ist. • Unter den unbeweglichen Objekten bin ich der Himalaya – Der Himalaya ist die höchste Bergkette der Welt, die Ewigkeit, Stärke und Stabilität symbolisiert. Krishna wählt den Himalaya als seine Manifestation unter den unbeweglichen Objekten und deutet damit auf seine unvergängliche Macht hin.
10-26
Von allen Bäumen bin ich der heilige Feigenbaum, und unter den Weisen, die himmlische Wesen sind, bin ich Narada. Von den Sängern bin ich der große Sänger und unter den Wesen, die Vollkommenheit erreicht haben, bin ich der Dämonenkönig.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen in der Natur, unter den Weisen, Musikern und erreichten Seelen, um seine allumfassende Natur und Präsenz in den vielfältigen Aspekten der Existenz zu zeigen. Von allen Bäumen ist Er der heilige Feigenbaum und unter den Weisen, die himmlische Wesen sind, ist Er Narada. Von den Sängern ist Er der große Sänger und unter den Wesen, die Vollkommenheit erreicht haben, ist Er der Dämonenkönig. • Unter allen Bäumen bin ich der heilige Feigenbaum – die Feige (Feigenbaum) ist im Hinduismus als heiliger Baum bekannt, der Unsterblichkeit, Spiritualität und Wissen symbolisiert. Krishna wählt diesen Baum, um seine Stärke und Stabilität unter allen Bäumen auszudrücken. • Unter den himmlischen Weisen bin ich Narada – Narada ist der göttliche Weise, der als Bote der Götter und Quelle spiritueller Weisheit bekannt ist. Krishna weist darauf hin, dass Er der Oberste unter den göttlichen Weisen ist, der Weisheit und göttliche Botschaften übermittelt. • Unter den Sängern bin ich der große Sänger – Der große Sänger ist der Anführer der Sänger, bekannt für sein Talent in Musik und Kunst. Krishna identifiziert sich mit dem Anführer der Sänger, um die Kraft der Kreativität und der Kunst hervorzuheben. • Unter den Wesen, die Vollkommenheit erreicht haben, bin ich der Dämonenkönig – Unter den Wesen, die Vollkommenheit erreicht haben, identifiziert sich Krishna mit dem Dämonenkönig, der Vollkommenheit im Dienst an Ihm erreicht hat.
10-27
Von den Pferden bin ich das weiße Pferd, das beim Quirlen des Milchozeans entstanden ist, von den großen Elefanten bin ich der Himmelselefant und unter den Menschen bin ich der Herrscher.
Erklärung: In diesem Vers offenbart Krishna weiterhin seine Manifestationen in der Natur und Gesellschaft, indem er sich mit den bemerkenswertesten Vertretern von Tieren und Menschen sowie mit dem identifiziert, was aus dem Nektar der Götter geboren wurde. Von den Pferden ist Er das weiße Pferd, das beim Quirlen des Milchozeans entstanden ist, von den großen Elefanten ist Er der Himmelselefant und unter den Menschen ist Er der Herrscher. • Unter den Pferden bin ich das weiße Pferd – Das weiße Pferd ist ein Himmelspferd, das aus dem Quirlen des Milchozeans hervorging. Es gilt als das hellste und mächtigste Pferd, und Krishna identifiziert sich mit diesem höchsten Pferd, um seine Stärke und Erhabenheit unter den Pferden auszudrücken. • Unter den Elefanten bin ich der Himmelselefant – Der Himmelselefant ist der König der Elefanten, der Elefant des Gottes Indra, der Stärke, Erhabenheit und Würde symbolisiert. Krishna weist darauf hin, dass Er der Oberste unter den Elefanten ist. • Unter den Menschen bin ich der Herrscher – Krishna weist darauf hin, dass Er unter den Menschen der König ist, der Herrschaft, Führungsfähigkeit, Verantwortung und Gerechtigkeit symbolisiert.
10-28
Von den Waffen bin ich der Donnerkeil, unter den Kühen bin ich Kamadhenu. Von den Kräften der Liebe, die Nachkommen zeugen, bin ich der Gott der Liebe und von den Schlangen bin ich der Schlangenkönig.
Erklärung: In diesem Vers drückt Krishna seine göttlichen Manifestationen unter Waffen, Tieren, Schöpfungskräften und Schlangen aus. Von den Waffen ist Er der Donnerkeil, unter den Kühen ist Er Kamadhenu, von den Kräften der Liebe, die Nachkommen zeugen, ist Er der Gott der Liebe und von den Schlangen ist Er der Schlangenkönig. Er identifiziert sich mit den mächtigsten oder bemerkenswertesten Formen in jeder Kategorie, die Stärke, Schöpfung und Schutz symbolisieren. • Unter den Waffen bin ich der Donnerkeil – Der Donnerkeil ist Indras Waffe, die Unbesiegbarkeit und Stärke symbolisiert. Krishna wählt den Donnerkeil, um seine unübertroffene Stärke und seinen Schutz auszudrücken. • Unter den Kühen bin ich Kamadhenu – Kamadhenu ist die wunscherfüllende Kuh, die Fülle, Wohlstand und göttlichen Segen symbolisiert. Krishna identifiziert sich mit dieser heiligen Kuh, um seine Fähigkeit zu verdeutlichen, Fülle und Segen zu spenden. • Unter den Schöpfungskräften bin ich der Gott der Liebe – Der Gott der Liebe, der Schöpfung, Anziehung und kreative Energie symbolisiert. Krishna identifiziert sich mit dieser Schöpfungskraft, um seine Fähigkeit zu zeigen, Leben zu erschaffen und Liebe zu fördern. • Unter den Schlangen bin ich der Schlangenkönig – Der Schlangenkönig, der als ein mächtiges und erhabenes Geschöpf gilt. Krishna identifiziert sich mit dem Schlangenkönig, um seine Stärke und Macht selbst unter den mächtigsten Geschöpfen auszudrücken.
10-29
Von den vielköpfigen Schlangen bin ich die unendliche Schlange und unter den Wasserwesen bin ich die Wassergottheit. Von den Vorfahren bin ich der verehrte Vorfahre und unter den Gesetzgebern bin ich der Gott des Todes.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen, indem er sich mit den wichtigsten Kräften und Wesen in verschiedenen Existenzsphären identifiziert. Von den vielköpfigen Schlangen ist Er die unendliche Schlange und unter den Wasserwesen ist Er die Wassergottheit. Von den Vorfahren ist Er der verehrte Vorfahre und unter den Gesetzgebern ist Er der Gott des Todes. Er offenbart seine Macht unter den Nagas, den Wassergottheiten, den Vorfahren und denen, die über Gerechtigkeit und Disziplin herrschen. • Unter den vielköpfigen Schlangen bin ich die unendliche Schlange – die unendliche Schlange, die Ewigkeit symbolisiert und das Universum trägt. Krishna identifiziert sich mit der unendlichen Schlange, um seine ewige und unendliche Natur zu betonen. • Unter den Wassergottheiten bin ich die Wassergottheit – Die Wassergottheit ist der Gott des Wassers und der Herrscher über die Naturkräfte, der die natürliche Ordnung und den Wasserfluss repräsentiert. Krishna weist darauf hin, dass Er die wichtigste Kraft ist, die die Macht des Wassers und des Ozeans kontrolliert. • Unter den Vorfahren bin ich der verehrte Vorfahre – Der verehrte Vorfahre ist der Gott der Vorfahren, der die Verehrung der Vorfahren und die Aufrechterhaltung der Nachfolge symbolisiert. Krishna identifiziert sich mit dem verehrten Vorfahren, um seine Präsenz in der Ahnenverehrung und den familiären Wurzeln zu betonen. • Unter den Gesetzgebern bin ich der Gott des Todes – Der Gott des Todes ist der Gott des Todes und der Gerechtigkeit, der über die Lebensdisziplin und die Gerechtigkeit nach dem Tod herrscht. Krishna weist darauf hin, dass Er der Gott des Todes ist und Gerechtigkeit, Disziplin und die Aufrechterhaltung der Lebensordnung symbolisiert.
10-30
Unter den Nachkommen der Dämonen bin Ich der Heilige, unter den Zählern der Himmelszeiten bin Ich die Zeit, unter den Tieren bin Ich der König der Tiere, und unter den Vögeln bin Ich der göttliche Vogel.
Erklärung: In diesem Vers offenbart Krishna weiterhin seine Manifestationen der Göttlichkeit, indem er sich mit großen Wesen und Symbolen in verschiedenen Bereichen verbindet – von der Dämonenwelt über Tiere bis hin zur Zeitdimension. Unter den Nachkommen des Dämonengeschlechts ist Er der Heilige, unter den Zählern der Himmelszeiten ist Er die Zeit, unter den Tieren ist Er der König der Tiere und unter den Vögeln ist Er der göttliche Vogel. • Unter den Nachkommen des Dämonengeschlechts bin ich der Heilige – Unter den Nachkommen des Dämonengeschlechts gibt es einen Heiligen, der ein Vertreter des Dämonengeschlechts war, aber immer seine Treue zu Gott bewahrte. Krishna identifiziert sich mit dem Heiligen, um zu zeigen, dass es selbst unter den Kräften der Dunkelheit solche gibt, die Beispiele göttlicher Treue sind. • Unter den Zählern der Himmelszeiten bin ich die Zeit – Die Zeit ist eine der mächtigsten und unvermeidlichsten Kräfte im Universum. Krishna weist darauf hin, dass er das Wesen der Zeit ist, das die gesamte Existenz und Transformation reguliert. • Unter den Tieren bin ich der König der Tiere – Der König der Tiere symbolisiert Macht, Stärke und Erhabenheit. Krishna identifiziert sich mit diesem Tier, um seine führende Kraft und höchste Position in der Tierwelt zu zeigen. • Unter den Vögeln bin ich der göttliche Vogel. – Der göttliche Vogel ist der König der Vögel und der Träger von Vishnu, der Stärke und Spiritualität symbolisiert.
10-31
Von den Reinigern bin Ich der Wind, von den Waffenträgern bin Ich Rama, von den Fischen bin Ich der Hai und von den fließenden Flüssen bin Ich die Ganga.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Manifestationen unter den Kräften der Natur, Kriegern, Meereslebewesen und Flüssen, um seine Präsenz in allen Aspekten des Lebens und der Kraft zu betonen. Von den Reinigern ist Er der Wind, von den Waffenträgern ist Er Rama, von den Fischen ist Er der Hai und von den fließenden Flüssen ist Er die Ganga. • Unter denen, die reinigen, bin ich der Wind – Der Wind ist ein Symbol für Bewegung und Energie, das die Welt antreibt. Krishna identifiziert sich mit dem Wind, um zu zeigen, dass er die Kraft ist, die Bewegung und Lebensenergie antreibt. • Unter den Kriegern bin ich Rama – Rama ist einer der heiligsten Kriegerhelden der hinduistischen Mythologie, der Gerechtigkeit, Stärke und Mut symbolisiert. Krishna weist darauf hin, dass er unter allen Kriegern das Vorbild für Gerechtigkeit und Stärke ist. • Unter den Fischen bin ich der Hai – Der Hai ist eines der mächtigsten Meereslebewesen. Krishna identifiziert sich mit dieser Macht, um seine Herrschaft über die Ozeane und das Wasserleben zu betonen. • Unter den Flüssen bin ich der Fluss Ganges – Der Fluss Ganges ist der heiligste Fluss in Indien und gilt als Symbol für göttliche Reinheit und Befreiung. Krishna identifiziert sich mit dem Fluss Ganges, um seine Fähigkeit hervorzuheben, Reinheit und spirituelle Befreiung zu gewähren.
10-32
Von allen geschaffenen Dingen, o Arjuna, bin Ich der Anfang, das Ende und auch die Mitte. Von allen Wissenschaften bin Ich die spirituelle Wissenschaft über die Seele und für Logiker bin Ich der endgültige Schluss.
Erklärung: In diesem Vers drückt Krishna seine Präsenz und führende Kraft in verschiedenen Aspekten der Existenz aus und gibt an, dass Er der Anfang, die Mitte und das Ende aller Schöpfung ist, sowie die Stimme der spirituellen Wissenschaft und Wahrheit unter allem Wissen und allen Diskussionen. Von allen Wissenschaften ist Er die spirituelle Wissenschaft über die Seele und für Logiker ist Er der endgültige Schluss. • Unter den Geschöpfen bin ich der Anfang, die Mitte und das Ende – Krishna weist darauf hin, dass er der Anfang der Schöpfung ist, was bedeutet, dass die gesamte Schöpfung aus ihm hervorgeht. Er ist auch die Mitte der Schöpfung, die die Existenz aufrechterhält, und das Ende, was die Zerstörung aller Schöpfung und die Rückkehr zu ihm bedeutet. Krishna ist der Herr des universellen Zyklus. • Unter den Wissensformen bin ich die spirituelle Wissenschaft – Die spirituellen Wissenschaften sind die heiligsten und wichtigsten aller Wissensformen, da sie dem Menschen helfen, sich selbst, Gott und die Natur der Welt zu verstehen. Krishna weist darauf hin, dass die spirituellen Wissenschaften die höchste Form des Wissens sind. • Unter den Logikern bin ich das wahre Wort – Krishna erklärt, dass er die Stimme der Wahrheit und der wahre Dialog zwischen denen ist, die an Diskussionen und Debatten teilnehmen. Die Wahrheit ist das, was aus allen Diskussionen hervorgeht, und Krishna ist ihre Quelle.
10-33
Von den Buchstaben bin Ich der Buchstabe A und unter den Zusammensetzungen bin Ich der Dualverbund. Ich bin auch die unerschöpfliche Zeit und von den Schöpfern bin Ich derjenige, dessen Gesichter nach allen Seiten gerichtet sind.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Präsenz und Kraft sowohl im Bereich der Sprache als auch im Bereich der Zeit und der Aufrechterhaltung der Welt und betont seine Rolle als Gottheit im gesamten Sein. Von den Buchstaben ist Er der Buchstabe A und unter den Zusammensetzungen ist Er der Dualverbund. Er ist auch die unerschöpfliche Zeit und von den Schöpfern ist Er derjenige, dessen Gesichter nach allen Seiten gerichtet sind. • Unter den Buchstaben bin ich der Buchstabe A – 'A' (अ) ist der erste Buchstabe des Sanskrit-Alphabets, der als heiligster und wichtigster Klang gilt, da er die Quelle des Klangs ist. Er symbolisiert allen Anfang und alle Schöpfung, und Krishna weist darauf hin, dass er dieser fundamentale Klang ist. • Unter den zusammengesetzten Wörtern bin ich der Dualverbund – Der Dualverbund ist eine der wichtigsten Arten von zusammengesetzten Wörtern im Sanskrit, bei denen zwei Wörter als gleichwertig verbunden werden. Er symbolisiert Harmonie und Einheit. Krishna weist darauf hin, dass er die Einheit zwischen Dualitäten und Verbindungen ist. • Ich bin die unerschöpfliche Zeit – Die Zeit ist ewig und vergänglich, sie fließt immer und kann nicht angehalten werden. Krishna weist darauf hin, dass er das Wesen der Zeit ist, das den gesamten Lebens- und Seinszyklus reguliert und aufrechterhält. • Ich bin derjenige, dessen Gesichter nach allen Seiten gerichtet sind – Diese Eigenschaft der Gottheit deutet darauf hin, dass er alles sieht und alles weiß.
10-34
Ich bin der alles hinwegnehmende Tod und Ich bin der Ursprung von allem, was in der Zukunft erwartet wird. Unter den Frauen bin Ich Ruhm, Glück, Sprachgewandtheit, Erinnerung, Vernunft, Treue und Geduld.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Präsenz und Kraft sowohl als Zerstörer als auch als Schöpfer. Unter den Frauen ist Er Ruhm, Glück, Sprachgewandtheit, Erinnerung, Vernunft, Treue und Geduld. Er offenbart auch seine Manifestationen unter verschiedenen wertvollen Eigenschaften, die mit dem weiblichen Prinzip verbunden sind. • Ich bin der alles hinwegnehmende Tod – Der Tod ist ein unvermeidlicher Aspekt des Lebens, der alles beendet, und Krishna weist darauf hin, dass er derjenige ist, der alles zerstört, um neues Leben und Transformation zu schaffen. • Und ich bin der Ursprung von allem, was in der Zukunft erwartet wird – Krishna ist auch derjenige, der die Zukunft erschafft, er ist die Quelle von allem, was in Zukunft geschehen wird. Er ist die Schöpfung und der Ursprung, der zu neuen Ereignissen führt. • Unter den Frauen bin ich Ruhm, Glück, Sprachgewandtheit, Erinnerung, Vernunft, Treue und Geduld – Krishna weist darauf hin, dass er unter den Frauen (denen diese Eigenschaften traditionell zugeschrieben werden) diese erhabenen Eigenschaften ist: • Ruhm – Ehre und Anerkennung für das Geleistete. • Glück – Wohlstand und Fülle. • Sprachgewandtheit – Sprachfähigkeit und Ausdruckskraft. • Erinnerung – Fähigkeit zu erinnern und Weisheit aus der Vergangenheit. • Vernunft – Scharfsinn und Weisheit des Geistes. • Treue – Loyalität und Stabilität in den eigenen Prinzipien. • Geduld – Fähigkeit, Schwierigkeiten zu ertragen und Ruhe zu bewahren.
10-35
Von den Lobgesängen bin Ich der große Lobgesang, der dem Herrscher des Himmels gewidmet ist, und von den Gebeten bin Ich die Rezitation der Gebete. Von den Monaten bin Ich der erste und von den Jahreszeiten bin Ich der blühende Frühling.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna weiterhin seine göttlichen Manifestationen, indem er sich mit den herausragendsten Dingen in verschiedenen Kategorien identifiziert. Von den Lobgesängen ist Er der große Lobgesang, der dem Herrscher des Himmels gewidmet ist, und von den Gebeten ist Er die Rezitation der Gebete. Von den Monaten ist Er der erste und von den Jahreszeiten ist Er der blühende Frühling. Er gibt an, dass er die erhabenste Hymne, das heiligste Mantra, der bedeutendste Monat und die schönste Jahreszeit ist. • Von den Lobgesängen bin Ich der große Lobgesang – Der große Lobgesang ist einer der heiligsten Gesänge, der dem Herrscher des Himmels gewidmet ist. Krishna weist darauf hin, dass er dieser höchste Lobgesang ist. • Von den Gebeten bin ich die Rezitation der Gebete – Die Rezitation von Gebeten ist in der spirituellen Praxis besonders wichtig, da sie hilft, den Geist zu konzentrieren und sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Krishna weist darauf hin, dass er die Rezitation der Gebete ist, die die wichtigste Art des Gebets ist. • Von den Monaten bin Ich der erste – Unter allen Monaten identifiziert sich Krishna mit dem ersten Monat, der den Beginn eines neuen Zyklus, Erneuerung und Fruchtbarkeit symbolisiert. • Von den Jahreszeiten bin ich der blühende Frühling – Der Frühling ist die Jahreszeit, in der die Natur wiedergeboren wird, alles blüht und gedeiht. Krishna identifiziert sich mit dem Frühling, um seine Fähigkeit anzuzeigen, alles zu erneuern, zu erschaffen und wiederzubeleben.
10-36
Unter den Täuschungen bin Ich das Glücksspiel. Ich bin der Glanz in allem, was glänzt. Ich bin der Sieg, Ich bin das Abenteuer und Ich bin die Stärke der Starken.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Präsenz in verschiedenen Handlungen, Stärken und Tugenden und gibt an, dass er die Hauptquelle all dieser Eigenschaften ist, unabhängig von ihrer Natur. Unter den Täuschungen ist Er das Glücksspiel, Er ist der Glanz in allem, was glänzt, Er ist der Sieg, Er ist das Abenteuer und Er ist die Stärke der Starken. • Unter den Listigen bin ich das Spiel – Krishna weist darauf hin, dass er selbst in listigen Spielen wie Glücksspielen das Wesen des Spiels ist. Dies bedeutet, dass er selbst in Strategie und List präsent ist, obwohl diese unterschiedlich eingesetzt werden können. • Unter den Starken bin ich die Stärke – Krishna identifiziert sich mit der Stärke, die sich in allen starken Menschen manifestiert, und gibt an, dass er die Quelle der Energie ist. • Ich bin der Sieg – Der Sieg ist das Hauptziel vieler menschlicher Bestrebungen. Krishna weist darauf hin, dass er der Sieg ist und dass jeder Moment des Sieges mit seiner göttlichen Manifestation zusammenhängt. • Ich bin die Hingabe – Hingabe oder Entschlossenheit ist ein wesentliches Element, um jedes Ziel zu erreichen. Krishna weist darauf hin, dass er auch die Entschlossenheit ist, die den Menschen hilft, die Verwirklichung ihrer Ziele zu erreichen. • Ich bin die Tugend unter den Tugendhaften – Diese Eigenschaft bezeichnet Güte, Reinheit und Tugend. Krishna weist darauf hin, dass er die Quelle der Tugend für diejenigen ist, die ein tugendhaftes Leben führen, und er ist der Träger von Licht und Moral.
10-37
Von den Nachkommen des Vrishni-Geschlechts bin Ich Vasudeva und von den Pandavas bin Ich Arjuna. Von den Weisen bin Ich Vyasa und unter den großen Denkern bin Ich Ushana.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna seine Präsenz und Größe, indem er sich mit den Hauptpersonen verschiedener Stammlinien, unter den Weisen und Dichtern identifiziert. Von den Nachkommen des Vrishni-Geschlechts ist Er Vasudeva und von den Pandavas ist Er Arjuna. Von den Weisen ist Er Vyasa und unter den großen Denkern ist Er Ushana. Er gibt an, dass er die höchste Manifestation in all diesen Bereichen ist. • Unter der Vrishni-Dynastie bin ich Vasudeva – Die Vrishni-Dynastie ist Krishnas Familie, und er selbst ist Vasudeva, was auf seine höchste Rolle in dieser Familie hinweist. Vasudeva ist ein anderer Name für Krishna, der seine göttliche Natur symbolisiert. • Unter den Pandavas bin ich Arjuna – Arjuna ist einer der Pandava-Brüder, der Gerechtigkeit und Heldentum symbolisiert. Krishna weist darauf hin, dass unter den Pandavas Arjuna derjenige ist, der seine Stärke und Nähe repräsentiert, da Arjuna sein treuester Freund und Schüler war. • Unter den Weisen bin ich Vyasa – Vyasa ist der legendäre Autor des Mahabharata und anderer heiliger Texte. Krishna identifiziert sich mit Vyasa und verweist auf seine Weisheit und Bildung, die die Quelle göttlichen Wissens ist. • Unter den großen Denkern bin ich Ushana – Ushana, auch bekannt als Shukra, ist ein großer Denker und Weiser, der für seine Kreativität und sein Wissen berühmt war. Krishna identifiziert sich mit dem großen Denker, der seine Präsenz im kreativen Ausdruck und in der Kunst symbolisiert.
10-38
Unter allen Mitteln der Unterdrückung bin Ich die Strafe und für diejenigen, die den Sieg suchen, bin Ich die Moral. Von den Geheimnissen bin Ich das Schweigen und Ich bin die Weisheit der Weisen.
Erklärung: In diesem Vers betont Krishna seine Manifestationen in Disziplin, Gerechtigkeit, Schweigen und Wissen und betont seine Präsenz als Quelle höchster Werte und Fähigkeiten. Unter allen Mitteln der Unterdrückung ist Er die Strafe und für diejenigen, die den Sieg suchen, ist Er die Moral. Von den Geheimnissen ist Er das Schweigen und Er ist die Weisheit der Weisen. • Unter allen Mitteln der Unterdrückung bin Ich die Strafe – Strafe oder Disziplin ist ein wichtiges Element, das Ordnung und Gerechtigkeit aufrechterhält. Krishna identifiziert sich mit der Strafe und gibt an, dass er derjenige ist, der durch die Kraft der Regierung Gerechtigkeit und Ordnung sicherstellt. • Unter denen, die den Sieg suchen, bin Ich die Moral – Gerechtigkeit oder Ethik ist ein wichtiges Prinzip für diejenigen, die nach Sieg und Erfolg streben. Krishna weist darauf hin, dass er die Gerechtigkeit ist, die diejenigen leitet, die ehrliche Siege erringen wollen. • Unter den Geheimnissen bin ich das Schweigen – Schweigen ist eines der größten Geheimnisse, da es inneren Frieden, Tiefe und Weisheit symbolisiert. Krishna weist darauf hin, dass er das Schweigen ist, das die tiefste Weisheit und das tiefste Geheimnis offenbart. • Unter den Weisen bin ich die Weisheit – Weisheit ist das höchste Ziel, das ein Weiser erreichen kann. Krishna weist darauf hin, dass er das Wesen der Weisheit ist und dass alle, die Weisheit suchen, in Wirklichkeit seine Gegenwart suchen.
10-39
Darüber hinaus, o Arjuna, bin Ich der schöpferische Same aller Wesen. Es gibt kein Wesen – beweglich oder unbeweglich –, das ohne Mich existieren könnte.
Erklärung: In diesem Vers drückt Krishna seine grundlegende Rolle im Schöpfungsprozess aus und gibt an, dass er die Quelle allen Lebens und aller Existenz ist. Es gibt kein Wesen – beweglich oder unbeweglich –, das ohne ihn existieren könnte. Krishna bekräftigt, dass nichts ohne seine Gegenwart und Unterstützung existieren kann.
10-40
O Sieger der Feinde, meinen göttlichen Manifestationen gibt es kein Ende. Was ich dir erklärt habe, ist nur ein kleiner Hinweis auf meine unendliche Macht.
Erklärung: In diesem Vers weist Krishna auf seine unbegrenzte und unendliche Kraft und die Vielfalt seiner Manifestationen hin. Was Er Arjuna erklärt hat, ist nur ein kleiner Hinweis auf Seine unendliche Macht. Er offenbart, dass alle zuvor genannten Manifestationen nur ein kleiner Teil Seiner göttlichen Größe sind und Sein Kraft und Seinen Manifestationen in Wahrheit keine Grenzen gesetzt sind. Parantapa ist Arjunas Titel und bedeutet derjenige, der die Feinde unterdrückt. Krishna verwendet diese Anrede, um auf Arjunas Mut und Stärke hinzuweisen.
10-41
Wisse, dass alle mächtigen, schönen und glorreichen Erscheinungen einzig und allein aus einem Funken meiner Macht entstehen.
Erklärung: Dieser Vers lehrt, dass alles Starke, Mächtige und Erhabene in der Welt mit der Göttlichen Gegenwart verbunden ist. All diese Manifestationen entspringen einzig und allein einem Funken Göttlicher Macht. Der Mensch sollte sich bewusst sein, dass alle guten Eigenschaften und Reichtümer, die uns umgeben, nur ein kleiner Widerschein der Göttlichen Kraft sind, die über alles herrscht.
10-42
Aber welche Notwendigkeit besteht, Arjuna, für all dieses geringfügige Wissen? Mit einem kleinen Teil von Mir durchdringe und erhalte Ich dieses ganze Universum.
Erklärung: In diesem Vers beendet Krishna seine Ausführung über die Weite seiner göttlichen Manifestationen, indem er darauf hinweist, dass es nicht notwendig ist, alle Aspekte oder Manifestationen vollständig zu verstehen. Mit einem kleinen Teil von Sich durchdringt und erhält Er dieses ganze Universum. Es genügt zu erkennen, dass Er das gesamte Universum mit nur einem kleinen Teil seiner Kraft und Macht erhält.
-1- -2- -3- -4- -5- -6- -7- -8- -9- -10- -11- -12- -13- -14- -15- -16- -17- -18-