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11-1
Arjuna sprach: Aus Gnade hast Du mir die geheimste Lehre über den Höchsten Geist offenbart, und mit diesen Worten hast Du meine Verwirrung zerstreut.
Erklärung: In diesem Vers drückt Arjuna Krishna seinen Dank für die spirituellen Lehren aus, die Arjunas Unwissenheit und Illusionen zerstreut haben. Arjuna bittet Krishna, ihm die geheimste Lehre über den Höchsten Geist zu offenbaren. Arjuna erkennt an, dass das Wissen über die spirituelle Realität, das er erhalten hat, tiefgründig ist und das wahre Wesen des Lebens offenbart hat.
11-2
Ich habe von Dir über die Entstehung und den Untergang aller Wesen gehört, o Lotusäugiger (Krishna), und ich habe auch von Deiner unendlichen Größe gehört.
Erklärung: In diesem Vers weist Arjuna darauf hin, dass er tiefgründiges Wissen von Krishna erhalten hat, in dem ihm der Kreislauf von Schöpfung und Zerstörung sowie Krishnas unendliche Größe erklärt wurden. Er drückt Dankbarkeit und Bewunderung für diese Weisheit aus. Hier spricht Arjuna Krishna als den Lotusäugigen mit einer respektvollen und bewundernden Anrede an, die Schönheit, Reinheit und Frieden symbolisiert.
11-3
Es ist genau so, wie Du gesagt hast, o Höchstes Göttliches Wesen. Ich möchte Deine Erhabene Gestalt sehen, o Höchster Mensch.
Erklärung: In diesem Vers bestätigt Arjuna, dass Krishna die Wahrheit gesagt hat, aber er möchte Krishnas Erhabene Gestalt sehen. Arjuna ist von Krishnas göttlichem Wesen überzeugt und möchte Seine göttliche Form erfahren, die Seine Allmacht symbolisiert. Der Höchste Mensch weist auf Krishnas Status als Höchster Mensch bzw. Göttliche Persönlichkeit hin, der vollständige Macht und Kontrolle über das Universum besitzt.
11-4
Wenn Du glaubst, dass ich fähig bin, sie zu sehen, o Herr, o Meister der Großen Weisheit, bitte zeige mir Dein ewiges, unendliches Selbst, wenn Er glaubt, dass Arjuna fähig ist, es zu erblicken.
Erklärung: In diesem Vers äußert Arjuna seinen Wunsch, Krishnas göttliche Form zu sehen, drückt aber auch Demut und Respekt aus, indem er darauf hinweist, dass diese Erfahrung nur möglich ist, wenn Krishna sie für angemessen hält. Arjuna ist sich bewusst, dass dies die Entscheidung der Gottheit ist, und er bittet Krishna, ihm Sein ewiges, unendliches Selbst zu zeigen, wenn Er glaubt, dass Arjuna fähig ist, es zu erblicken. Krishna wird als Herr und Meister der Großen Weisheit angesprochen, was Seine Herrschaft über die spirituelle Disziplin unterstreicht, die Göttliches Bewusstsein und Kontrolle über die gesamte Existenz bedeutet.
11-5
Der Allerhöchste Herr sprach: Siehe, o Sohn der Kunti, Meine Gestalten in Hunderten und Tausenden von verschiedenen göttlichen Farben und Formen.
Erklärung: In diesem Vers beginnt Krishna, Arjuna seine kosmische Form zu zeigen, in der Er die Vielfalt und die Weite des Göttlichen zum Ausdruck bringt. Krishna fordert Arjuna auf, Seine unzähligen, vielfältigen und göttlichen Gestalten zu betrachten. Krishna weist darauf hin, dass Seine göttliche Form nicht einfach oder begrenzt ist – sie umfasst Hunderte und Tausende verschiedener Ausprägungen, die sich sowohl in Farben als auch in Formen unterscheiden. Sohn der Kunti ist eine Anrede für Arjuna.
11-6
Sieh, o Nachkomme Bharatas, die Göttlichen Wesen der Sonne, die Himmlischen Kräfte, die Sturmgötter, die Göttlichen Zwillinge und die Windgötter. Sieh auf viele andere wundersame Formen, die du noch nie zuvor gesehen hast.
Erklärung: In diesem Vers zeigt Krishna Arjuna weiterhin seine kosmische Form, die viele Gottheiten und wundersame Phänomene umfasst, die Arjuna noch nie zuvor gesehen hat. Arjuna erhält die Möglichkeit, wundersame Formen zu sehen, die er noch nie zuvor gesehen hat. Diese Gottheiten und Formen repräsentieren verschiedene Kräfte, die die Welt und das Universum lenken. • Sieh, o Nachkomme Bharatas – Krishna fordert Arjuna auf, aufmerksam zuzusehen, und betont, dass das, was er sieht, etwas Ungewöhnliches und Göttliches ist. Nachkomme Bharatas ist Arjunas Titel, der seine Verbindung zur Bharata-Dynastie anzeigt. • Göttliche Wesen der Sonne, Himmlische Kräfte, Sturmgötter, Göttliche Zwillinge und Windgötter – Dies sind verschiedene Gottheiten, die Kräfte in der Natur und im Universum repräsentieren: • Göttliche Wesen der Sonne – Sonnengottheiten, die die Quelle des Lebens und des Glanzes darstellen. • Himmlische Kräfte – Gottheiten, die die Elemente der Natur wie Feuer und Wasser kontrollieren. • Sturmgötter – Gottheiten, die mit Zerstörung und Transformation in Verbindung gebracht werden. • Göttliche Zwillinge – Zwillingsgottheiten, die Gesundheit und Wohlstand repräsentieren. • Windgötter – Windgottheiten, die die Kräfte und die Bewegung der Luft kontrollieren. • Wundersame Formen, die du noch nie zuvor gesehen hast – Krishna zeigt Arjuna nicht nur diese bekannten Gottheiten, sondern auch viele andere Wunder, die Arjuna noch nie zuvor gesehen hat. Diese Wunder repräsentieren Krishnas unermessliche göttliche Kraft und Macht.
11-7
Hier, in meinem Körper, sieh das gesamte Universum als Ganzes, mit allen beweglichen und unbeweglichen Wesen, o Bezwinger des Schlafes, und alles andere, was du noch sehen möchtest.
Erklärung: In diesem Vers weist Krishna Arjuna darauf hin, dass in Seiner kosmischen Form das gesamte Universum sichtbar ist. Arjuna kann das gesamte Universum mit all seinen beweglichen und unbeweglichen Wesen an einem Ort sehen. Krishna erlaubt Arjuna, alle beweglichen und unbeweglichen Wesen sowie alles andere zu sehen, was Arjuna noch sehen möchte. Diese Erfahrung übersteigt die gewöhnliche menschliche Wahrnehmung und offenbart Krishnas universelle Natur. • Hier, in meinem Körper, sieh das gesamte Universum – Krishna fordert Arjuna auf, das gesamte Universum als eine Einheit zu sehen, die sich in Krishnas kosmischem Körper manifestiert. Dies deutet darauf hin, dass Krishna die Quelle und der Halt allen Seins ist und in Seinem Körper die gesamte Schöpfung existiert. • Mit allen beweglichen und unbeweglichen Wesen – Krishna schließt sowohl bewegliche als auch unbewegliche Geschöpfe in seine kosmische Form ein, was die gesamte lebendige und nicht lebendige Existenz symbolisiert. • O Bezwinger des Schlafes – Dies ist eine Anrede für Arjuna, die bedeutet, der den Schlaf besiegt hat oder der wach ist. Sie symbolisiert Arjunas konzentrierten Geist und spirituelle Wachsamkeit. • Und alles andere, was du noch sehen möchtest – Krishna bietet Arjuna an, nicht nur das Universum in seiner jetzigen Form zu sehen, sondern auch jeden anderen Aspekt, den er verstehen oder sehen möchte. Dies symbolisiert Krishnas unbegrenzte Fähigkeiten.
11-8
Mit deinen weltlichen Augen bist du nicht in der Lage, Mich zu sehen. Deshalb verleihe Ich dir göttliche Augen. Schau auf Meine göttliche Herrlichkeit.
Erklärung: In diesem Vers erklärt Krishna, dass gewöhnliche menschliche Augen seine kosmische Form und die Größe der Gottheit nicht wahrnehmen können. Krishna verleiht Arjuna göttliche Augen, damit er seine göttliche Herrlichkeit sehen kann. Damit Arjuna Krishnas göttliche Natur sehen kann, braucht er göttliches Sehvermögen. Deshalb verleiht Krishna Arjuna besondere, von der Gottheit gegebene Augen, damit er diese Manifestation der Gottheit wahrnehmen kann. • Mit deinen weltlichen Augen bist du nicht in der Lage, Mich zu sehen – Krishna weist darauf hin, dass Arjunas menschliche Augen seine kosmische Form nicht sehen können, weil sie übernatürlich ist und die gewöhnliche menschliche Wahrnehmung übersteigt. Dies deutet auf eine spirituelle Einschränkung in der menschlichen Wahrnehmung hin. • Deshalb verleihe Ich dir göttliche Augen – Damit Arjuna die Manifestation der Gottheit sehen kann, verleiht Krishna ihm göttliche Augen oder spirituelles Sehvermögen, das es ihm ermöglicht, das wahrzunehmen, was jenseits des Gewöhnlichen und Materiellen liegt. • Schau auf Meine göttliche Herrlichkeit – Krishna fordert Arjuna auf, diese von der Gottheit gegebenen Augen zu benutzen, um seine göttliche Kraft und Herrlichkeit zu sehen, die das ganze Universum umfasst. Krishna weist auf seine unbegrenzte Macht hin, die nicht mit gewöhnlichen Sinnen wahrgenommen werden kann.
11-9
Sanjaya sagte: Dies sagt Sanjaya zu Dhritarashtra und dass Krishna Arjuna seine Höchste, Alles Umfassende Gestalt als der Große Lehrer der Weisheit, der Allmächtige, offenbart.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Sanjaya, wie Krishna nach seinen Worten Arjuna seine Höchste, Alles Umfassende Gestalt zeigt. Sanjaya sagt dies zu Dhritarashtra und dass Krishna Arjuna seine Höchste, Alles Umfassende Gestalt als der Große Lehrer der Weisheit, der Allmächtige, offenbart. Sanjaya ist der Erzähler, der Dhritarashtra von dem Gespräch zwischen Krishna und Arjuna berichtet. An diesem Punkt geht Krishna von Worten zur Tat über und zeigt Arjuna seine kosmische Form. Sanjaya bezieht sich auf Krishna als den Großen Lehrer der Weisheit und den Allmächtigen und betont Krishnas Kraft und Fähigkeit, spirituelle Kräfte und die Gesetze des Universums zu lenken.
11-10
Mit unzähligen Mündern und Augen, die sich in wundersamen Formen offenbarten, geschmückt mit vielen göttlichen Ornamenten und viele erhobene göttliche Waffen haltend.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Sanjaya weiterhin Krishnas kosmische Form, die Arjuna gezeigt wird. Die Form ist mit vielen göttlichen Ornamenten geschmückt und hält viele göttliche Waffen erhoben. Diese kosmische Form offenbart Krishnas göttliche Manifestationen, die die gewöhnlichen menschlichen Wahrnehmungsfähigkeiten übersteigen. Krishnas Form wird als vielfältig und wundersam beschrieben, mit unzähligen Gesichtern, Augen, Ornamenten und Waffen, die die Kraft und Vielfalt des Universums widerspiegeln. • Unzählige Münder und Augen – Krishna erscheint mit vielen Gesichtern und Augen, die seine Allgegenwart im Universum und seine Fähigkeit symbolisieren, alles zu sehen und mit allen zu sprechen. • Die sich in wundersamen Formen offenbarten – Krishna erscheint in verschiedenen göttlichen Formen, die voller Wunder und Überraschungen sind und seine unbegrenzte Fähigkeit andeuten, sich in verschiedenen Formen zu manifestieren. • Viele göttliche Ornamente – Krishna ist mit vielen Ornamenten der Gottheit geschmückt, die seinen göttlichen Status und seine Herrlichkeit symbolisieren. • Erhobene göttliche Waffen – Krishna hält Waffen der Gottheit, die zum Handeln bereit sind. Diese Waffen symbolisieren seine Kraft und Fähigkeit, die kosmische Ordnung zu verteidigen und aufrechtzuerhalten.
11-11
Bekleidet mit göttlichen Gewändern und geschmückt mit göttlichen Girlanden, duftend nach göttlichen Düften, geblendet von Wundern, strahlend, endlos, mit dem Gesicht in alle Richtungen gewandt.
Erklärung: In diesem Vers wird Krishnas kosmische Form beschrieben, die Arjuna gezeigt wird. Die Form war in göttliche Gewänder gehüllt, mit göttlichen Girlanden geschmückt, duftete nach göttlichen Düften, war voller Wunder, strahlend, endlos und mit dem Gesicht in alle Richtungen. Krishnas göttliche Form wird als völlig ungewöhnlich, wundersam und endlos beschrieben. Diese Manifestation übersteigt die Grenzen des menschlichen Verständnisses, da sich Krishna in alle Richtungen manifestiert und so die Gegenwart Gottes im ganzen Universum symbolisiert. • Göttliche Gewänder und Girlanden – Krishna ist in göttliche Gewänder gekleidet und mit Blumengirlanden geschmückt, die seine Herrlichkeit und Göttlichkeit symbolisieren. Dies deutet auf den göttlichen Status und die Herrlichkeit hin, die besondere spirituelle Kraft verleihen. • Göttliche Düfte – Krishna strahlt göttliche Düfte aus, die Reinheit und Segen symbolisieren und auf seine spirituelle Natur hinweisen. • Geblendet von Wundern, strahlend – Krishna ist voll von wundersamen Kräften, die ungewöhnlich und bewundernswert sind. Dies deutet auf seine unendlichen Fähigkeiten und seine Fähigkeit hin, die Wunder des Universums zu manifestieren. • Endlos, mit dem Gesicht in alle Richtungen – Krishna ist endlos und hat Gesichter in alle Richtungen, was bedeutet, dass er alles sieht, im ganzen Universum präsent ist und die gesamte Schöpfung lenkt.
11-12
Wenn Hunderttausende von Sonnen gleichzeitig am Himmel aufgingen, könnte ihr Glanz dem Licht der Herrlichkeit des Großen Herrn ähneln.
Erklärung: In diesem Vers versucht Sanjaya, Krishnas kosmische Form zu beschreiben, deren Glanz so gewaltig und erstaunlich ist, dass er mit Hunderttausenden von Sonnen verglichen werden könnte, die gleichzeitig am Himmel aufgehen. Selbst wenn tausend Sonnen gleichzeitig am Himmel aufgingen, könnte ihr Glanz nur geringfügig dem Licht der Herrlichkeit des Großen Herrn ähneln. Krishnas göttliche Macht und sein Glanz übersteigen jede vorstellbare Kraft und jedes Licht, das ein Mensch wahrnehmen könnte.
11-13
In diesem Augenblick sah Arjuna das gesamte Universum in unzähligen Manifestationen, die in einem einzigen Ganzen im Körper des Gottes der Götter enthalten waren.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Sanjaya, wie Arjuna Krishnas kosmische Form sah, in der das gesamte Universum vereint war, in unzählige Teile unterteilt, aber dennoch in einer einzigen Form existierte. Arjuna sah das gesamte Universum in unzähligen Manifestationen, die in einem einzigen Ganzen im Körper des Gottes der Götter enthalten waren. Dies deutet darauf hin, dass Krishna die Quelle und der Erhalter des Universums ist, in dem alles gleichzeitig existiert und miteinander verbunden ist. • In diesem Augenblick – Arjuna sah, wie das gesamte Universum an einem Ort vereint war. Diese Einheit symbolisiert, dass alles, was existiert, Teil von Krishna und seiner kosmischen Form ist. • Das gesamte Universum in unzähligen Manifestationen – Arjuna sah das gesamte Universum, das aus verschiedenen Teilen und Formen besteht. Dies deutet auf die Vielfalt der Welt hin, die in Einheit mit dem Göttlichen existiert. • Im Körper des Gottes der Götter – Hier wird Krishna als der Gott der Götter bezeichnet, was auf seine höchste Stellung und Macht über alle anderen Götter hinweist. Das Universum wird direkt in Krishnas kosmischem Körper manifestiert und vereint.
11-14
Dann, von Staunen ergriffen, verwirrt, mit aufgestellten Haaren, verbeugte sich Arjuna ehrfürchtig vor dem Gott und begann, die Hände zum Gebet gefaltet, zu sprechen.
Erklärung: In diesem Vers wird Arjunas Reaktion beschrieben, nachdem er Krishnas kosmische Form gesehen hat. Arjuna, von Staunen ergriffen, verwirrt, mit aufgestellten Haaren, verbeugte sich ehrfürchtig vor dem Gott und begann, die Hände zum Gebet gefaltet, zu sprechen. Er ist von Staunen und Verwirrung überwältigt, die so intensiv sind, dass sein Körper reagiert und seine Haare sich aufstellen. Arjuna empfindet tiefe Ehrfurcht und Demut, verbeugt sich vor dem Gott, faltet die Hände zum Gebet und bereitet sich darauf vor, Krishna anzusprechen.
11-15
Arjuna sagte: Mein Herr, ich sehe in Deinem Körper alle Götter und verschiedene andere Wesen. Ich sehe den Herrn des Geistes auf einer Lotusblume sitzen, sowie alle großen und göttlichen Weisen.
Erklärung: In diesem Vers beginnt Arjuna zu beschreiben, was er in Krishnas kosmischer Form sieht. Arjuna sieht alle Götter, verschiedene Wesen, den Herrn des Geistes auf einer Lotusblume und alle großen und göttlichen Weisen. In Krishnas Körper sieht er nicht nur göttliche Kräfte, sondern auch alle Lebewesen, den Herrn des Geistes, der der Schöpfer ist, und viele große und göttliche Kräfte, darunter Weise, die die alten Gottheiten und Naturkräfte repräsentieren. • Ich sehe in Deinem Körper, mein Herr – Arjuna weist darauf hin, dass er alle Götter in Krishnas Körper sieht, was auf Krishnas kosmische Natur hinweist, die alle göttlichen Kräfte und die Kräfte des Universums umfasst. • Alle Lebewesen – Arjuna sieht auch die verschiedenen Gruppen von Wesen, die die Vielfalt des Universums und die Lebensformen repräsentieren, die mit Krishnas Wesen verbunden sind. • Den Herrn des Geistes, der auf dem Lotus sitzt – Der Herr des Geistes, der der Schöpfer ist und auf einer Lotusblume sitzt, wird als Teil von Krishnas kosmischer Form beschrieben, was Schöpfung und göttliche Manifestation symbolisiert. • Alle großen und göttlichen Weisen – Arjuna sieht auch alle großen und göttlichen Weisen, die Weisheit und die Manifestationen der Naturkräfte in Krishnas kosmischer Form symbolisieren.
11-16
Ich sehe Dich mit unzähligen Armen, Bäuchen, Mündern und Augen, allgegenwärtig, in endloser Gestalt. Ich sehe weder Dein Ende, Deine Mitte noch Deinen Anfang, oh Herr des Universums, oh Gestalt des Universums.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Arjuna Krishnas kosmische Form, in der er unzählige Manifestationen sieht – Arme, Bäuche, Münder, Augen, die sich in alle Richtungen ausdehnen. Arjuna ist nicht in der Lage, weder das Ende noch die Mitte noch den Anfang von Krishnas kosmischer Form zu erkennen. Arjuna versteht, dass diese Form unendlich ist und er ihren Anfang, ihre Mitte oder ihren Endpunkt nicht finden kann. Diese Erfahrung zeigt Krishnas Zustand als Herr des Universums, der alles umfasst und außerhalb jeglicher Beschränkungen existiert. • Ich sehe Dich mit unzähligen Armen, Bäuchen, Mündern und Augen – Arjuna betrachtet Krishnas kosmische Form, die unzählige Organe hat, die in alle Richtungen verteilt sind. Dies symbolisiert, dass Krishna im ganzen Universum präsent ist und sein Einfluss alle Aspekte der Welt umfasst. • Allgegenwärtig, in endloser Gestalt – Krishna manifestiert sich als endlose Form, die allgegenwärtig ist und das menschliche Verständnis von Grenzen und Beschränkungen übersteigt. Krishnas Form ist unendlich und kann daher nicht mit gewöhnlichen Sinnen gesehen werden. • Ich sehe weder Dein Ende, Deine Mitte noch Deinen Anfang – Arjuna gesteht, dass er den Anfang, die Mitte oder das Ende von Krishnas Form nicht finden kann, was auf Krishnas Unendlichkeit hinweist. Dies unterstreicht die Unbegrenztheit der Göttlichen Form, die außerhalb von Zeit und Raum existiert. • Oh Herr des Universums, oh Gestalt des Universums – Arjuna spricht Krishna als den Herrn des Universums an, der den gesamten Kosmos regiert und in jedem Teil davon präsent ist. Krishnas kosmische Form wird als unendlich und alles umfassend anerkannt.
11-17
Ich sehe Dich mit Krone, Streitkolben und Diskus, die auf allen Seiten Glanz ausstrahlen. Dich in dem Glanz zu sehen, der einem flammenden Feuer oder dem unermesslichen Glanz der Sonne ähnelt, ist schwer.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Arjuna weiterhin Krishnas kosmische Form, in der er Krishna auf allen Seiten Glanz ausstrahlen sieht und dass es schwierig ist, Ihn in dem Glanz zu sehen, der einem flammenden Feuer oder dem unermesslichen Glanz der Sonne ähnelt. Krishna als Gott-Krieger, bewaffnet mit Krone, Streitkolben und göttlichem Diskus, was die göttlichen Manifestationen des Krieges symbolisiert. Krishna strahlt ein ungewöhnliches Licht aus, das Flammen oder dem Glanz der Sonne ähnelt. Dieser Glanz ist schwer zu betrachten, da er blendend hell und unermesslich ist. • Mit Krone, Streitkolben und Diskus – Krishna wird als eine Gottheit beschrieben, die eine Krone trägt und mit einem Streitkolben und einem Chakra (scheibenförmige Waffe) ausgestattet ist. Diese Symbole zeigen Krishnas Macht und die Herrlichkeit des Reiches als kosmischer Herrscher. • Die auf allen Seiten Glanz ausstrahlen – Krishna strahlt ein starkes Licht und Energie aus, die von allen Seiten kommen und seine göttliche Macht und Kraft symbolisieren, die das gesamte Universum umfasst. • Dich in dem Glanz zu sehen, der einem flammenden Feuer oder dem unermesslichen Glanz der Sonne ähnelt, ist schwer – Krishnas Licht ist so hell, dass es schwer zu sehen ist, ähnlich wie das Betrachten eines flammenden Feuers oder der Sonne. Dieses Licht übersteigt die Fähigkeit des Menschen, es direkt wahrzunehmen.
11-18
Du bist das Unvergängliche, die höchste Wahrheit, die es zu erkennen gilt. Du bist die Zuflucht aller Wesen, die höchste Zuflucht des gesamten Universums. Du bist unerschöpflich, der Hüter des ewigen Gesetzes. Du bist das ewige göttliche Wesen.
Erklärung: In diesem Vers erkennt Arjuna Krishna als das Unvergängliche, die höchste Wahrheit, die es zu erkennen gilt, als die Zuflucht aller Wesen, das Unerschöpfliche, den Hüter des ewigen Gesetzes und das ewige göttliche Wesen an. Er würdigt Krishnas göttliches Wesen als unvergänglich, als Quelle des höchsten Wissens, als Grundlage des Universums und als Hüter des ewigen Gesetzes. Er drückt seinen tiefen Respekt und seine Dankbarkeit aus, indem er sich Krishnas ewiger Präsenz und unveränderlichem Wesen bewusst ist. • Du bist das Unvergängliche, das Höchste, das es zu erkennen gilt – Arjuna versteht, dass Krishna unvergänglich ist und das Höchste ist, das man erkennen und verstehen kann. Dies deutet auf die Ewigkeit und Unveränderlichkeit des göttlichen Wesens hin. • Du bist die höchste Zuflucht des gesamten Universums – Krishna wird als die Grundlage und Zuflucht des Universums beschrieben, in dem alles existiert und aus dem alles hervorgeht. Er ist die Quelle und Stabilität im gesamten Universum. • Du bist unerschöpflich, der Hüter des ewigen Gesetzes – Krishna ist unerschöpflich und ewig, und er hütet das ewige Gesetz. Dies deutet auf Krishnas Rolle als Bewahrer von Gerechtigkeit und Ordnung hin. • Du bist das ewige göttliche Wesen – Arjuna nimmt Krishna als das ewige Wesen wahr, das der höchste Mensch ist, der Herrscher des Universums und die göttliche Manifestation.
11-19
Ich sehe, dass Du weder Anfang noch Mitte noch Ende hast, mit unendlicher Herrlichkeit, unzähligen Armen, und Deine Augen sind wie Sonne und Mond, und aus Deinem Mund kommt loderndes Feuer, das das ganze Universum mit seiner Pracht verbrennt.
Erklärung: In diesem Vers beschreibt Arjuna Krishnas kosmische Form, in der er die unendliche Kraft und die unermesslichen Eigenschaften sieht. Arjuna sieht Krishna ohne Anfang, Mitte und Ende, mit unendlicher Herrlichkeit, unzähligen Armen, und Seine Augen sind wie Sonne und Mond, und aus Seinem Mund kommt loderndes Feuer, das das ganze Universum mit seiner Pracht verbrennt. Krishna hat weder Anfang noch Mitte noch Ende, was auf seine Ewigkeit hinweist. Seine Augen sind wie Sonne und Mond, was das helle Licht und die Fähigkeit symbolisiert, das ganze Universum zu erleuchten. Krishnas flammender Mund deutet auf sein göttliches Feuer hin, das das Universum mit seiner Pracht verbrennen kann. • Ohne Anfang, Mitte und Ende – Krishna wird als ewig charakterisiert, der weder Anfang noch Mitte noch Ende hat, was seine Unbegrenztheit in der Zeit und sein unendliches Wesen symbolisiert. • Deine Herrlichkeit ist unendlich – Krishnas Macht ist unendlich, er ist fähig, das gesamte Universum zu regieren und zu erschaffen. Unendliche Kraft deutet auf die Allmacht Gottes hin, die keine Grenzen kennt. • Mit unzähligen Armen – In Krishnas kosmischer Form hat er unzählige Arme, was auf seine Präsenz im gesamten Universum und seine Fähigkeit hinweist, überall gleichzeitig zu handeln. • Sonne und Mond sind Deine Augen – Krishnas Augen werden mit Sonne und Mond verglichen, was bedeutet, dass er alles sieht, die ganze Welt erleuchtet und die Fähigkeit der Gottheit symbolisiert, sowohl Leben zu geben als auch zu zerstören. • Aus Deinem Mund kommt loderndes Feuer – Krishnas Mund strahlt Feuerflammen aus, was auf seine Fähigkeit zu zerstören und zu reinigen hinweist und das feurige Wesen der Gottheit symbolisiert. • Verbrennt das ganze Universum mit seiner Pracht – Krishnas Licht ist so hell, dass es das gesamte Universum verbrennt oder umhüllt, was auf seine unendliche Kraft und Helligkeit hinweist, die alles Existierende umfasst.
11-20
Obwohl Du eins bist, erfüllst Du Himmel und Erde und den ganzen Raum dazwischen. Beim Anblick dieser Deiner wundersamen und furchtbaren Gestalt sind alle drei Weltsysteme erschüttert, oh, Erhabener.
Erklärung: Arjuna sieht, dass Krishna allein den Himmel, die Erde und den ganzen Raum dazwischen erfüllt und dass alle drei Weltsysteme erschüttert sind, wenn sie diese wundersame und furchtbare Gestalt sehen. • Obwohl Du eins bist, erfüllst Du Himmel und Erde und den ganzen Raum dazwischen – Arjuna weist darauf hin, dass Krishna überall präsent ist und den gesamten Raum zwischen Himmel und Erde umfasst. Dies symbolisiert die unendliche Gegenwart Gottes. • Beim Anblick dieser Deiner wundersamen und furchtbaren Gestalt – Krishnas kosmische Form ist sowohl wundersam als auch mächtig, was Respekt und Furcht hervorruft. Krishnas Macht ist so groß, dass sie schwer zu erfassen ist. • Alle drei Weltsysteme sind erschüttert – Die drei Welten – die physische, die astrale und die himmlische – sind erschüttert und verängstigt, weil Krishnas mächtige Form jeden zuvor gesehenen göttlichen Ausdruck übertrifft.
11-21
Alle Scharen der Götter ergeben sich Dir und gehen in Dich ein. Einige, von Furcht ergriffen, beten Dich mit gefalteten Händen an. Die großen Weisen und die Vollkommenheit Erreichten rufen: Friede sei! und ehren Dich mit weisen Gebeten.
Erklärung: Alle Scharen der Götter ergeben sich Krishna und gehen in Ihn ein, einige von ihnen beten, von Furcht ergriffen, mit gefalteten Händen, während die großen Weisen und die Vollkommenheit Erreichten Krishna mit weisen Gebeten ehren und ihren Respekt und ihre Anerkennung ausdrücken. • Alle Scharen der Götter ergeben sich Dir und gehen in Dich ein – Die Götter gehen in Krishnas kosmische Form ein, was symbolisiert, dass das Göttliche die Quelle aller Götter und ihre wahrhaft präsente Form ist. • Einige, von Furcht ergriffen, beten Dich mit gefalteten Händen an – Ein Teil der Götter sieht Krishnas kosmische Form und empfindet Furcht vor seiner Macht. Sie falten ihre Hände zum Gebet und äußern Gebete mit tiefem Respekt und Furcht. • Die großen Weisen und die Vollkommenheit Erreichten rufen: Friede sei! und ehren Dich mit weisen Gebeten – Die Weisen und Heiligen, die Vollkommenheit erreicht haben, ehren Krishna mit weisen Gebeten und drücken ihren Respekt und ihre Bewunderung für die göttliche Kraft aus und wünschen Frieden.
11-22
Alle Sturmgötter, die Sonnengöttlichen Wesen, die Himmelskräfte, die Weltengötter, die Göttlichen Zwillinge, die Windgötter, die Geister der Ahnen sowie die Himmelsänger, die Schatzhüter, die Göttlichen Menschen und die Vollkommenheit Erreichten - alle betrachten Dich staunend.
Erklärung: Alle Sturmgötter, die Sonnengöttlichen Wesen, die Himmelskräfte, die Weltengötter, die Göttlichen Zwillinge, die Windgötter, die Geister der Ahnen sowie die Himmelsänger, die Schatzhüter, die Göttlichen Menschen und die Vollkommenheit Erreichten betrachten Krishna staunend. • Sturmgötter – Gottheiten, die mit Zerstörung und Umwandlung verbunden sind, sie sind Manifestationen von Shiva. • Sonnengöttliche Wesen – Sonnengottheiten, die Lebenskraft und Licht symbolisieren. • Himmelskräfte – Gottheiten, die die Naturelemente wie Feuer, Wind, Wasser repräsentieren. • Weltengötter – Gottheiten des Universums, die die Weltordnung repräsentieren. • Göttliche Zwillinge – Zwei Götter, die mit Heilung und Behandlung verbunden sind. • Windgötter – Windgötter, die Naturgewalten und Dynamik symbolisieren. • Geister der Ahnen – Geister der Ahnen, die mit der Ahnenverehrung verbunden sind. • Himmelsänger – Himmlische Musiker, die Kunst und Musik symbolisieren. • Schatzhüter – Wesen, die mit Reichtum und Wohlstand verbunden sind. • Göttliche Menschen – Wesen, die Widerstand gegen die Götter leisten, manchmal das Böse symbolisieren. • Vollkommenheit Erreichte – Heilige, die spirituelle Vollkommenheit und Erleuchtung erreicht haben.
11-23
Oh, Allmächtiger, beim Anblick Deiner gewaltigen Gestalt mit vielen Mündern, Augen, Armen, Oberschenkeln, Füßen, Bäuchen und furchtbaren Zähnen sind alle Welten erschüttert, und ich ebenso.
Erklärung: Beim Anblick dieser gewaltigen und furchtbaren Gestalt sind alle Welten, einschließlich Arjuna, erschüttert und verängstigt. • Gewaltigen Gestalt – Krishnas Gestalt ist so riesig und weitläufig, dass sie das gesamte Universum umfasst und die Erhabenheit seiner Gottheit zeigt. • Viele Münder und Augen – Krishnas kosmische Form manifestiert sich mit vielen Mündern und Augen, was seine Fähigkeit symbolisiert, überall zu sehen und sich auszudrücken. • Armen, Oberschenkeln, Füßen – Krishna hat viele Arme, Beine und Oberschenkel, was seine unendliche Kraft und Kontrolle über das gesamte Universum symbolisiert. • Viele Bäuche und furchtbare Zähne – Viele Bäuche symbolisieren Krishnas Fähigkeit, alles zu umfassen, und seine furchtbaren Zähne deuten auf seine Rolle als Zerstörer hin, der zerstören und reinigen kann. • Alle Welten sind erschüttert, und ich ebenso – Die Macht von Krishnas kosmischer Form ist so erschreckend, dass sowohl das Universum als auch Arjuna von diesem Wunder verängstigt und erschüttert sind.
11-24
Wenn ich Dich sehe, der Du Dich bis zum Himmel erstreckst, in verschiedenen Farben leuchtend, mit weit geöffnetem Mund und riesigen, flammenden Augen, zerreißt es mir das Herz vor Angst, und ich verliere Mut und Frieden, oh, Beschützer des Universums!
Erklärung: Beim Anblick dieser Gestalt mit weit geöffnetem Mund und riesigen, flammenden Augen zerreißt es Arjunas Herz vor Angst, und er verliert Mut und Frieden. • Der Du Dich bis zum Himmel erstreckst – Krishnas Gestalt ist so gewaltig, dass sie sich bis zum Himmel erstreckt, was seine Unendlichkeit und Macht symbolisiert. • In verschiedenen Farben leuchtend – Krishna strahlt mehrfarbiges Licht aus, was auf seine unendliche Natur und vielfältigen Erscheinungsformen hinweist. • Mit weit geöffnetem Mund – Krishnas kosmische Form ist mit weit geöffneten Mündern zu sehen, was seine Fähigkeit symbolisiert, alles zu verschlingen und das Universum zu umfassen. • Riesigen, flammenden Augen – Krishnas Augen sind groß und flammend, sie leuchten hell und zeigen die Kraft und Macht seiner Gottheit. • Zerreißt es mir das Herz vor Angst – Arjuna empfindet tiefe Erschütterung und Angst beim Anblick dieser Gestalt. Seine Seele ist erschüttert, weil er Krishnas unendliche Form nicht erfassen kann. • Ich verliere Mut und Frieden – Arjuna gesteht, dass er keinen inneren Frieden oder Ausgleich mehr finden kann, da Krishnas Form so gewaltig und beängstigend ist. • Oh, Beschützer des Universums – Arjuna spricht Krishna als Beschützer des Universums an, was die allumfassende Natur der Gottheit und den Beschützer des Universums symbolisiert.
11-25
Beim Anblick Deiner Münder mit den furchtbaren Zähnen, die wie das zerstörerische Feuer der Zeit glühen, verliere ich die Orientierung im Raum und kann keinen Frieden finden. Sei mir gnädig, oh, Gott der Götter, Zuflucht des Universums!
Erklärung: Beim Anblick dieser beängstigenden Form fühlt sich Arjuna verwirrt, verliert die Orientierung im Raum und kann keinen Frieden finden, weshalb er Krishna um Gnade bittet. • Furchtbare Zähne und Münder – Krishnas Form mit Zähnen und Mündern ruft Furcht und Ehrfurcht hervor. Dieser Ausdruck symbolisiert Zerstörung und den unvermeidlichen Lauf der Zeit. • Die wie das zerstörerische Feuer der Zeit glühen – Krishnas Münder werden mit dem zerstörerischen Feuer der Zeit verglichen, was auf den Zyklus von Zerstörung und Transformation hinweist, den die Zeit hervorbringt. Es erinnert daran, dass die Zeit allumfassend und alles zerstörend ist. • Verliere ich die Orientierung im Raum – Arjuna ist so verwirrt, dass er sich im Raum nicht mehr orientieren kann, was auf seine tiefe Erschütterung und spirituelle Verwirrung hinweist. • Kann keinen Frieden finden – Arjuna gesteht, dass er in dieser wunderbaren, aber beängstigenden Form, die er sieht, keinen inneren Frieden finden kann. • Sei mir gnädig, oh, Gott der Götter – Arjuna bittet Krishna um Gnade, er bittet darum, dass Krishna seine Angst und Erschütterung lindert. • Zuflucht des Universums – Arjuna spricht Krishna als Zuflucht des Universums an und betont seine Präsenz im gesamten Universum und seine Herrschaft über alles Existierende.
11-26
Alle diese Söhne Dhritarashtras zusammen mit den Scharen verbündeter Herrscher sowie unsere führenden Krieger eilen in Deine furchtbaren Münder hinein.
Erklärung: Arjuna sieht nicht nur die Söhne Dhritarashtras, sondern auch die Scharen verbündeter Herrscher sowie Bhishma, Drona, Karna und andere führende Krieger eilig in Krishnas furchtbare Münder eingehen. • Alle diese Söhne Dhritarashtras zusammen mit den Scharen verbündeter Herrscher sowie unsere führenden Krieger – Arjuna sieht die Söhne Dhritarashtras, ihre verbündeten Herrscher und seine eigenen führenden Krieger. • Eilen in Deine furchtbaren Münder hinein – Sie werden schnell in die Münder von Krishnas kosmischer Form verschlungen.
11-27
Die Köpfe einiger Krieger sind zwischen Deinen Zähnen eingeklemmt sichtbar.
Erklärung: Arjuna sieht, dass einige der Krieger zwischen Krishnas Zähnen eingeklemmt werden und ihre Köpfe zerschlagen werden. • Die Köpfe einiger Krieger sind sichtbar – Arjuna beobachtet die Köpfe einzelner Krieger. • Zwischen Deinen Zähnen eingeklemmt – Die Köpfe sind zwischen Krishnas Zähnen eingeklemmt und zerquetscht, was Zerstörung symbolisiert.
11-28
Wie die Ströme der Flüsse zum Meer eilen, so fließen diese Helden der Welt in Deine lodernden Münder.
Erklärung: Arjuna vergleicht den Tod der Helden mit den Strömen der Flüsse, die zum Meer eilen, und deutet auf ihr unvermeidliches Schicksal hin. • Wie die Ströme der Flüsse zum Meer eilen – Die Ströme der Flüsse fließen unaufhaltsam und unvermeidlich zum Meer. • So fließen diese Helden der Welt in Deine lodernden Münder – Ebenso fließen die Helden der Welt unweigerlich in die lodernden Münder Krishnas, die den Tod symbolisieren.
11-29
Wie Motten, die auf ein helles Licht zustürzen, um zugrunde zu gehen, so stürzen all diese Menschen mit großer Geschwindigkeit in Deine Münder, um vernichtet zu werden.
Erklärung: Arjuna vergleicht den Tod der Krieger mit dem Tod von Motten, die in eine Flamme stürzen, und deutet auf die unvermeidliche Vernichtung hin, die diejenigen erwartet, die in die Nähe Krishnas geraten. • Wie Motten, die auf ein helles Licht zustürzen, um zugrunde zu gehen – Motten streben instinktiv zum Licht, was zu ihrem Tod führt. • So stürzen all diese Menschen mit großer Geschwindigkeit in Deine Münder, um vernichtet zu werden – Ebenso eilen die Krieger ihrer Vernichtung in Krishnas Mündern entgegen.
11-30
Oh, Beschützer des Universums, Du verschlingst alle Menschen mit Deinen lodernden Mündern und leckst Dir die Lippen. Du erfüllst das ganze Universum mit Deiner leuchtenden Strahlung, die alles versengt.
Erklärung: Krishna verschlingt alle Menschen mit seinen lodernden Mündern, leckt sich die Lippen und erfüllt das ganze Universum mit seiner leuchtenden Strahlung, die alles versengt. • Du verschlingst alle Menschen mit Deinen lodernden Mündern und leckst Dir die Lippen – Krishna wird als Zerstörer dargestellt, der Menschen verschlingt. • Du erfüllst das ganze Universum mit Deiner leuchtenden Strahlung, die alles versengt – Krishnas Glanz ist so intensiv, dass er das ganze Universum versengt.
11-31
Enthülle mir, wer Du in dieser schrecklichen Gestalt bist. Ich verneige mich demütig vor Dir, oh, großer Gott, sei mir gnädig. Ich möchte Dich kennenlernen, Ursprünglicher, denn ich verstehe Dein Handeln nicht.
Erklärung: Arjuna bittet Krishna, seine Identität in dieser schrecklichen Gestalt zu enthüllen, und drückt Demut aus, indem er sich vor Gott verneigt und um seine Gnade bittet. • Enthülle mir, wer Du in dieser schrecklichen Gestalt bist – Arjuna möchte Krishnas Identität in seiner furchterregenden Form kennenlernen. • Ich verneige mich demütig vor Dir, oh, großer Gott, sei mir gnädig – Arjuna drückt Demut aus und bittet um Gnade. • Ich möchte Dich kennenlernen, Ursprünglicher, denn ich verstehe Dein Handeln nicht – Arjuna gesteht, dass er Krishnas Handeln nicht versteht und ihn kennenlernen möchte.
11-32
Der Höchste Herr sprach: Ich bin die Zeit, der gewaltige Zerstörer der Welten, und Ich bin hierher gekommen, um alle Menschen zu vernichten. Außer euch, den Pandavas, werden alle hier versammelten Krieger zugrunde gehen.
Erklärung: In diesem Vers offenbart sich Krishna als die Zeit, die ein unaufhaltsamer Zerstörer ist, und dass er gekommen ist, um alle Menschen zu vernichten, und dass alle Krieger außer den Pandavas zugrunde gehen werden. • Ich bin die Zeit, der gewaltige Zerstörer der Welten – Krishna offenbart seine Identität als die Zeit, die die Welten zerstört. • Ich bin hierher gekommen, um alle Menschen zu vernichten – Krishna verkündet seine Absicht, die Krieger zu vernichten. • Außer euch, den Pandavas, werden alle hier versammelten Krieger zugrunde gehen – Krishna präzisiert, dass nur die Pandavas überleben werden.
11-33
Darum erhebe Dich und bereite Dich auf den Kampf vor. Indem Du Ruhm erlangst und Deine Feinde besiegst, wirst Du ein blühendes Königreich genießen. Durch Meinen Willen sind sie bereits tot, und Du, oh, Bogenschütze der linken Hand, bist nur ein Werkzeug.
Erklärung: Arjuna soll sich erheben und kämpfen, um Ruhm zu erlangen, indem er seine Feinde besiegt, und dass er nur ein Instrument in Krishnas Plan ist. • Darum erhebe Dich und bereite Dich auf den Kampf vor – Krishna gibt Arjuna den Befehl zu kämpfen. • Indem Du Ruhm erlangst und Deine Feinde besiegst, wirst Du ein blühendes Königreich genießen – Krishna deutet auf die Konsequenzen hin, wenn Arjuna gehorcht. • Durch Meinen Willen sind sie bereits tot, und Du, oh, Bogenschütze der linken Hand, bist nur ein Werkzeug – Krishna offenbart, dass das Schicksal bereits besiegelt ist und Arjuna ein Werkzeug ist.
11-34
Drona, Bhishma, Jayadratha, Karna und die anderen großen Krieger sind bereits von Mir vernichtet worden. Deshalb kämpfe und zweifle nicht. Sei gewiss, dass Du im Kampf Deine Feinde besiegen wirst.
Erklärung: Krishna fordert Arjuna auf zu kämpfen, da Drona, Bhishma, Jayadratha, Karna und die anderen großen Krieger bereits von Krishna vernichtet wurden und Arjuna nur noch kämpfen muss, um seine Feinde auf dem Schlachtfeld zu besiegen. • Drona, Bhishma, Jayadratha, Karna und die anderen großen Krieger sind bereits von Mir vernichtet worden – Krishna verkündet, dass diese Krieger bereits von ihm vernichtet wurden. • Deshalb kämpfe und zweifle nicht – Krishna fordert Arjuna auf, ohne Zweifel zu kämpfen. • Sei gewiss, dass Du im Kampf Deine Feinde besiegen wirst – Krishna garantiert Arjunas Sieg.
11-35
Sanjaya sprach zu Dhritarashtra: Oh, Herrscher, als Arjuna diese Worte des Höchsten Herrn hörte, verneigte sich der zitternde Arjuna immer wieder demütig mit gefalteten Händen vor Ihm und flehte Krishna voller Furcht mit zitternder Stimme an.
Erklärung: Arjuna, zitternd und voller Furcht, verneigt sich immer wieder demütig mit gefalteten Händen vor Krishna und fleht ihn mit zitternder Stimme an. • Als Arjuna diese Worte des Höchsten Herrn hörte – Arjuna hat Krishnas Worte gehört. • Verneigte sich der zitternde Arjuna immer wieder demütig mit gefalteten Händen vor Ihm – Arjunas Reaktion ist demütig und voller Ehrfurcht. • Und flehte Krishna voller Furcht mit zitternder Stimme an – Arjunas Gebet wird in Angst und mit zitternder Stimme gesprochen.
11-36
Arjuna sprach: Oh, Herr der Sinne, die Welt jubelt, Deinen Namen hörend, und so hängen sich alle an Dich. Die Vollkommenheit Erlangten verneigen sich ehrfürchtig vor Dir, aber die Dämonen fliehen voller Furcht nach allen Seiten. Das ist alles gerecht.
Erklärung: Die Vollkommenheit Erlangten ehren Krishna, aber die Dämonen fliehen voller Furcht. • Die Welt jubelt, Deinen Namen hörend, und so hängen sich alle an Dich – Die Menschen freuen sich und werden ergeben, wenn sie Krishnas Namen hören. • Die Vollkommenheit Erlangten verneigen sich ehrfürchtig vor Dir – Geistig fortgeschrittene Menschen verneigen sich respektvoll vor Krishna. • Aber die Dämonen fliehen voller Furcht nach allen Seiten – Böse Wesen fürchten Krishna und fliehen. • Das ist alles gerecht – Arjuna bestätigt, dass diese Reaktion berechtigt ist.
11-37
Oh, der Erhabene, der größer ist als der Herr des Geistes, wie könnten sie Dich nicht ehren? Oh, Unendlicher, Gott der Götter, Zuflucht des Universums, Du bist der Unvergängliche, die Ursache aller Ursachen, über allem, was in dieser weltlichen Welt ist.
Erklärung: Arjuna betont Krishnas Unendlichkeit, Ewigkeit und dass er die Zuflucht aller Wesen ist. • Oh, der Erhabene, der größer ist als der Herr des Geistes, wie könnten sie Dich nicht ehren? – Arjuna fragt, wie Menschen Krishna nicht ehren könnten, der sogar größer ist als der Herr des Geistes. • Oh, Unendlicher, Gott der Götter, Zuflucht des Universums – Arjuna spricht Krishna mit seinen Namen an, die Unendlichkeit und höchste Stellung andeuten. • Du bist der Unvergängliche, die Ursache aller Ursachen, über allem, was in dieser weltlichen Welt ist – Arjuna beschreibt Krishna als unvergänglich, die Ursache aller Dinge und über der weltlichen Welt stehend.
11-38
Du bist der ursprüngliche Gott, die ewige göttliche Essenz, die älteste Zuflucht für diese ganze Welt. Du bist der Allwissende, und Du bist alles, was man wissen muss. Du bist die höchste Wohnstätte, oh, unendliche Gestalt. Du erfüllst das ganze Universum!
Erklärung: Arjuna erkennt Krishna als den Allwissenden und alles, was man wissen muss, als die höchste Wohnstätte und denjenigen, der das ganze Universum mit seiner unendlichen Gestalt erfüllt. • Du bist der ursprüngliche Gott, die ewige göttliche Essenz, die älteste Zuflucht für diese ganze Welt – Arjuna erkennt Krishna als den ursprünglichen Gott, das ewige Wesen und die Zuflucht an. • Du bist der Allwissende, und Du bist alles, was man wissen muss – Krishna ist derjenige, der alles weiß und das Objekt des Wissens ist. • Du bist die höchste Wohnstätte, oh, unendliche Gestalt – Krishna ist der höchste Wohnort. • Du erfüllst das ganze Universum! – Krishna ist allgegenwärtig.
11-39
Du bist der Wind, Du bist der Höchste Herrscher! Du bist das Feuer, Du bist das Wasser, und Du bist der Mond! Du bist der erste Schöpfer, und Du bist der Urgroßvater! Deshalb verbeuge ich mich demütig tausendfach vor Dir, immer und immer wieder!
Erklärung: Arjuna erkennt Krishna als den Wind, das Feuer, das Wasser, den Mond, den ersten Schöpfer und den Urgroßvater an und drückt seine Demut aus, indem er sich tausendfach vor Ihm verbeugt. • Du bist der Wind, Du bist der Höchste Herrscher! Du bist das Feuer, Du bist das Wasser, und Du bist der Mond! – Arjuna zählt Krishnas verschiedene Manifestationen in den Naturelementen auf. • Du bist der erste Schöpfer, und Du bist der Urgroßvater! – Krishna ist der Schöpfer aller Dinge und der Vater aller Vorfahren. • Deshalb verbeuge ich mich demütig tausendfach vor Dir, immer und immer wieder! – Arjuna drückt wiederholt seine Demut aus.
11-40
Ich verbeuge mich vor Dir von allen Seiten – von vorn, von hinten und von den Seiten! Oh, unendliche Kraft, Du bist der Besitzer unermesslicher Macht! Du erfüllst alles, und deshalb bist Du alles!
Erklärung: Arjuna verbeugt sich vor Krishna von allen Seiten und erkennt seine unendliche Kraft und die Tatsache an, dass Krishna alles erfüllt. • Ich verbeuge mich vor Dir von allen Seiten – von vorn, von hinten und von den Seiten! – Arjuna zeigt vollständige Hingabe, indem er sich aus allen Richtungen verbeugt. • Oh, unendliche Kraft, Du bist der Besitzer unermesslicher Macht! – Arjuna erkennt Krishnas unendliche Kraft und Macht an. • Du erfüllst alles, und deshalb bist Du alles! – Krishna ist allgegenwärtig und allumfassend.
11-41
Weil ich Dich für meinen Freund hielt, sprach ich Dich unbedacht an: Oh, Krishna!, Oh, Yadava!, Oh, mein Freund!, ohne Deine Größe zu erkennen.
Erklärung: Arjuna gesteht, dass er Krishna unbedacht als Freund ansprach, ohne seine Größe zu erkennen. • Weil ich Dich für meinen Freund hielt, sprach ich Dich unbedacht an: Oh, Krishna!, Oh, Yadava!, Oh, mein Freund! – Arjuna erinnert sich an seine informelle Anrede. • Ohne Deine Größe zu erkennen – Arjuna gesteht, dass er Krishnas wahre Natur nicht vollständig erkannt hat.
11-42
Wie auch immer ich Dich verletzt haben mag, im Scherz, im Spiel, in der Ruhe, beim Sitzen oder beim gemeinsamen Essen, manchmal allein, manchmal in Gegenwart anderer – für all das bitte ich um Vergebung, oh, Unermesslicher.
Erklärung: Arjuna bittet um Vergebung für alle Male, in denen er Krishna verletzt hat, im Scherz, im Spiel, in der Ruhe, beim Sitzen oder beim gemeinsamen Essen, allein oder in Gegenwart anderer. • Wie auch immer ich Dich verletzt haben mag, im Scherz, im Spiel, in der Ruhe, beim Sitzen oder beim gemeinsamen Essen – Arjuna zählt Situationen auf, in denen er Krishna hätte verletzen können. • Manchmal allein, manchmal in Gegenwart anderer – für all das bitte ich um Vergebung, oh, Unermesslicher – Arjuna bittet unabhängig von den Umständen um Vergebung.
11-43
Du bist der Vater des ganzen Universums, der verehrte Lehrer, der Größte von allen. Niemand ist Dir gleich, und wer könnte Dich in allen drei Welten übertreffen, oh, Herr mit unermesslicher Kraft?
Erklärung: Niemand ist Ihm gleich und niemand kann Ihn übertreffen. • Du bist der Vater des ganzen Universums, der verehrte Lehrer, der Größte von allen – Arjuna erkennt Krishna als den Schöpfer, Lehrer und Allmächtigen an. • Niemand ist Dir gleich, und wer könnte Dich in allen drei Welten übertreffen, oh, Herr mit unermesslicher Kraft? – Arjuna betont Krishnas Einzigartigkeit und Unübertrefflichkeit.
11-44
Deshalb falle ich vor Dir nieder, ehre Dich und bitte um Deine Gnade. Wie ein Vater die Fehler seines Sohnes, ein Freund die seines Freundes und ein Liebender die seines Geliebten erträgt, bitte ich Dich, mir zu vergeben, oh, Herr.
Erklärung: Arjuna vergleicht seine Bitte mit der Geduld eines Vaters mit seinem Sohn, der Vergebung eines Freundes für seinen Freund und der Vergebung eines Liebenden für seinen Geliebten. • Deshalb falle ich vor Dir nieder, ehre Dich und bitte um Deine Gnade – Arjuna zeigt vollständige Hingabe und bittet um Gnade. • Wie ein Vater die Fehler seines Sohnes, ein Freund die seines Freundes und ein Liebender die seines Geliebten erträgt, bitte ich Dich, mir zu vergeben, oh, Herr – Arjuna bittet um Vergebung und vergleicht die Beziehungen mit verschiedenen Formen der Liebe.
11-45
Nachdem ich Deine Universumsgestalt gesehen habe, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, freue ich mich, doch gleichzeitig ist mein Geist von Furcht überwältigt. Deshalb bitte ich Dich, Dich meiner zu erbarmen und mir wieder Deine Göttliche Wesensgestalt zu zeigen, oh, Gott der Götter, Zuflucht des Universums.
Erklärung: Er bittet Krishna, wieder Seine Göttliche Wesensgestalt zu zeigen, denn obwohl er sich über das Gesehene freut, ist sein Geist gleichzeitig von Furcht überwältigt. • Nachdem ich Deine Universumsgestalt gesehen habe, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, freue ich mich, doch gleichzeitig ist mein Geist von Furcht überwältigt – Arjuna drückt gemischte Gefühle über die gesehene kosmische Form aus. • Deshalb bitte ich Dich, Dich meiner zu erbarmen und mir wieder Deine Göttliche Wesensgestalt zu zeigen, oh, Gott der Götter, Zuflucht des Universums – Arjuna bittet Krishna, zu einer vertrauteren und friedlicheren Form zurückzukehren.
11-46
Oh, Universumsgestalt, tausendarmiger Herr, ich möchte Dich in Deiner vierarmigen Gestalt mit einem Helm auf dem Kopf und einer Keule, einer Scheibe, einer Muschel und einer Lotusblume in den Händen sehen. Ich sehne mich danach, Dich in dieser Gestalt zu sehen.
Erklärung: Arjuna möchte Krishna mit einem Helm auf dem Kopf und einer Keule, einer Scheibe, einer Muschel und einer Lotusblume in den Händen sehen. • Oh, Universumsgestalt, tausendarmiger Herr, ich möchte Dich in Deiner vierarmigen Gestalt mit einem Helm auf dem Kopf und einer Keule, einer Scheibe, einer Muschel und einer Lotusblume in den Händen sehen – Arjuna präzisiert, welche Form er sehen möchte. • Ich sehne mich danach, Dich in dieser Gestalt zu sehen – Arjuna drückt seinen Wunsch aus, Krishna wieder in seiner vertrauteren Gestalt zu sehen.
11-47
Der Allerhöchste Herr sagte: Aus Meiner Gnade, Arjuna, habe Ich dir diese Höchste Universumsgestalt mit Hilfe Meiner inneren Kraft gezeigt. Niemand außer dir hat zuvor diese unendliche, leuchtende, alles durchdringende, ursprüngliche Gestalt gesehen.
Erklärung: Niemand außer Arjuna hat zuvor diese unendliche, leuchtende, alles durchdringende und ursprüngliche Gestalt gesehen. • Aus Meiner Gnade, Arjuna, habe Ich dir diese Höchste Universumsgestalt mit Hilfe Meiner inneren Kraft gezeigt – Krishna erklärt, dass die kosmische Gestalt durch Seine Gnade offenbart wurde. • Niemand außer dir hat zuvor diese unendliche, leuchtende, alles durchdringende, ursprüngliche Gestalt gesehen – Krishna betont, dass diese Erfahrung für Arjuna einzigartig ist.
11-48
O bester Krieger der Kurus, niemand außer dir hat Meine Universale Form gesehen, denn weder durch das Studium der Veden, noch durch Opfergaben, noch durch Wohltätigkeit, noch durch Rituale, noch durch strenge Askese kann sie in dieser materiellen Welt erblickt werden.
Erklärung: Sie kann nicht durch das Studium der Veden, Opfergaben, Wohltätigkeit, Rituale oder strenge Askese erblickt werden. • Niemand außer dir hat Meine Universale Form gesehen – Krishna weist wiederholt auf Arjunas einzigartige Erfahrung hin. • Denn weder durch das Studium der Veden, noch durch Opfergaben, noch durch Wohltätigkeit, noch durch Rituale, noch durch strenge Askese kann sie in dieser materiellen Welt erblickt werden – Krishna betont, dass diese Form nicht durch gewöhnliche spirituelle Praktiken erreicht werden kann.
11-49
Du bist beunruhigt und verwirrt, als du diese Meine furchterregende Form gesehen hast. Nun soll dies ein Ende haben. Mein Lieber, sei wieder frei von Furcht und Beunruhigung. Mit ruhigem Geist kannst du die Form sehen, die du wünschst.
Erklärung: Krishna bietet Arjuna an, die Form, die er wünscht, mit ruhigem Geist wiederzusehen. • Du bist beunruhigt und verwirrt, als du diese Meine furchterregende Form gesehen hast – Krishna bemerkt Arjunas Beunruhigung. • Nun soll dies ein Ende haben. Mein Lieber, sei wieder frei von Furcht und Beunruhigung – Krishna beruhigt Arjuna und fordert ihn auf, sich von der Furcht zu befreien. • Mit ruhigem Geist kannst du die Form sehen, die du wünschst – Krishna bietet Arjuna an, die gewünschte Form zu sehen.
11-50
Sanjaya sagte zu Dhritarashtra: Nachdem der Höchste Herr dies zu Arjuna gesagt hatte, offenbarte Er Seine wahre vierarmige Form und ermutigte dann, nachdem Er eine zweiarmige Form angenommen hatte, den besorgten Arjuna.
Erklärung: Sanjaya erzählt dem blinden Herrscher Dhritarashtra, wie Krishna, nachdem er Arjunas Bitte erhört hatte, aufhört, Seine kosmische Form zu demonstrieren und Seine vierarmige und dann zweiarmige Form enthüllt, wodurch er den besorgten Arjuna ermutigt. • Nachdem der Höchste Herr dies zu Arjuna gesagt hatte, offenbarte Er Seine wahre vierarmige Form und ermutigte dann, nachdem Er eine zweiarmige Form angenommen hatte, den besorgten Arjuna – Sanjaya beschreibt Krishnas Verwandlung. • Sanjaya sagte zu Dhritarashtra – Sanjaya wendet sich an Dhritarashtra.
11-51
Als Arjuna Krishna in Seiner ursprünglichen Form sah, sagte er: O Tröster der Menschen, als ich diese menschliche Form sah, so schön, ist mein Geist wieder ruhig, und ich erlange meinen natürlichen Zustand zurück.
Erklärung: Arjuna sagt, als er Krishna in Seiner ursprünglichen Form sieht, dass sein Geist jetzt ruhig ist und er seinen natürlichen Zustand wiedererlangt. • Als Arjuna Krishna in Seiner ursprünglichen Form sah, sagte er – Arjuna reagiert, als er Krishna in der gewohnten Form sieht. • O Tröster der Menschen, als ich diese menschliche Form sah, so schön, ist mein Geist wieder ruhig, und ich erlange meinen natürlichen Zustand zurück – Arjuna drückt Erleichterung und Frieden aus.
11-52
Der Höchste Herr sagte: Mein lieber Arjuna, diese Meine Form, die du jetzt siehst, ist sehr schwer zu erblicken. Selbst die Götter sehnen sich immer danach, diese so anziehende Form zu sehen.
Erklärung: Diese Form ist sehr anziehend. • Mein lieber Arjuna, diese Meine Form, die du jetzt siehst, ist sehr schwer zu erblicken – Krishna betont, dass Seine menschliche Form nicht leicht zu erblicken ist. • Selbst die Götter sehnen sich immer danach, diese so anziehende Form zu sehen – Krishna offenbart, dass selbst die Götter diese Form sehen wollen.
11-53
Diese Meine Form, die du gerade mit deinen spirituellen Augen gesehen hast, kann weder durch das Studium der Veden, noch durch strenge Askese, noch durch Wohltätigkeit, noch durch Opfergaben erblickt werden. Allein damit kann man Mich nicht so sehen, wie Ich bin.
Erklärung: Sie kann nur mit Hilfe reinen hingebungsvollen Dienstes erblickt werden. • Diese Meine Form, die du gerade mit deinen spirituellen Augen gesehen hast – Krishna erinnert an Arjunas kürzliche Vision. • Kann weder durch das Studium der Veden, noch durch strenge Askese, noch durch Wohltätigkeit, noch durch Opfergaben erblickt werden. Allein damit kann man Mich nicht so sehen, wie Ich bin – Krishna betont erneut, dass diese Vision nicht durch gewöhnliche spirituelle Praktiken erreicht werden kann.
11-54
Mein lieber Arjuna, nur durch ungeteilten hingebungsvollen Dienst kann man Mich so erkennen, wie Ich bin, dir gegenüberstehend, und Mich so direkt sehen. Nur so kannst du in die Geheimnisse Meines Wesens eindringen.
Erklärung: Nur durch solche Hingabe kann ein Mensch Krishna erkennen, Ihn direkt sehen und in die Geheimnisse Seines Wesens eindringen. • Mein lieber Arjuna, nur durch ungeteilten hingebungsvollen Dienst kann man Mich so erkennen, wie Ich bin, dir gegenüberstehend, und Mich so direkt sehen – Krishna weist auf die Bedeutung des hingebungsvollen Dienstes für die Erkenntnis Gottes hin. • Nur so kannst du in die Geheimnisse Meines Wesens eindringen – Krishna erklärt, dass hingebungsvoller Dienst zu tieferem Verständnis führt.
11-55
Mein lieber Arjuna, wer reinen hingebungsvollen Dienst verrichtet, frei von den Früchten vergangener Handlungen und Spekulationen, für Mich wirkt, Mich zum höchsten Ziel seines Lebens macht und allen Lebewesen freundlich gesinnt ist, kommt gewiss zu Mir.
Erklärung: Diejenigen, die für Ihn wirken, Ihn als ihr höchstes Ziel betrachten und allen Lebewesen freundlich gesinnt sind, gelangen gewiss zu Ihm. • Mein lieber Arjuna, wer reinen hingebungsvollen Dienst verrichtet, frei von den Früchten vergangener Handlungen und Spekulationen – Krishna beschreibt das Wesen reinen hingebungsvollen Dienstes. • Für Mich wirkt, Mich zum höchsten Ziel seines Lebens macht und allen Lebewesen freundlich gesinnt ist, kommt gewiss zu Mir – Krishna beschreibt den Weg zu Ihm.
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